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Führer-Gruppe investiert in den Helenenhof

Burgdorf Führer-Gruppe investiert in den Helenenhof

Die Unternehmensgruppe Burchard Führer GmbH intvestiert 2,5 Millionen Euro in ihr Seniorenpflegeheim Helenenhof an der Schillerslager Straße. Die Einrichtung bekommt einen neuen Personal- und einen neuen Küchentrakt. Außerdem entstehen bis Ostern zwölf neue Einzelzimmer mit Bad.

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Der Hotel- und Pflegeheimunternehmer Burchard Führer mauert den symbolischen Grundstein für den Helelenhof-Erweiterungsbau.

Quelle: Joachim Dege

Burgdorf. Burchard Führer, dessen Imperium mit 3500 Mitarbeitern und 4000 Betten in annähernd 40 über das ganze Bundesgebiet verteilten Häusern seinen Sitz in Dessau-Roßlau hat, eilte höchstselbst herbei zur Grundsteinlegung mit vorangestelltem Gebet. Als Pastor Michael Schulze seinen Segen zum Bauvorhaben mitsamt Vaterunser gegeben und auch Vizebürgermeister Matthias Paul pflichtschuldig Grüße von Rat und Verwaltung überbracht hatte, übernahm Führer wieder die Regie der symbolträchtigen Zeremonie. Der Konzernchef, der sich vom eigenen Selbstverständnis her als ein mittelständischer Unternehmer begreift, griff beherzt zur Maurerkelle und setzte den ersten Stein, auf dem sein Bauwerk gegründet ist.

Nach Plänen des Architekturbüros Bartels aus Hannover soll das voll belegte Helenenhof-Gebäudeensemble, in dem 125 Senioren ihren Lebensabend verbringen, "spätestens bis Ostern" ein neues Herz implaniert bekommen. Dazu ist seit Anfang Mai ein großer Gebäudetrakt im Osten herausgebrochen und abgerissen worden. Auf der bereits gegossenen neuen Bodenplatte aus Beton errichten Bauarbeiter in den kommenden Wochen und Monaten anstelle der alten Küche einenen modernen Küchentrakt. Das Personal bekommt ebenfalls im Erdgeschoss neue, zeitgemäße Sozialräume. Der Speisesaal wird nicht nur vergrößert, sondern erhält zudem einen Wintergarten-Anbau. Im zweiten Stockwerk des neuen Flachdachgebäudetrakts entstehen zwölf neue Einzelzimmer mit separaten Bädern.

2,5 Millionen Euro lässt sich Führer das Bauvorhaben kosten, das der Unternehmer selbst "eine schwierige Geburt" nannte. Eineinhalb Jahre lang habe er mit seinen Architekten über allen möglichen Planvarianten gebrütet, bis er sich schließlich zum großen Schnitt entschlossen habe, der den Abbruch des Herzstücks des Helenenhofs bedeutete.

Führer verbindet nach eigenen Angaben mit seinem Burgdorfer Heim eine besondere Beziehung. Die Schwester seiner Mutter habe ehedem in Burgdorf gelebt. Das aktuell von Ute Litzinger geleitete Haus habe er nach seiner Mutter benannt. Führer wollte nicht ausschließen, dass er später auf dem Flachdach noch eine dritte Etage mit weiteren Zimmern errichten werde. Die Gebäudestatik gebe das her.

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Fotostrecke Burgdorf: Führer-Gruppe investiert in den Helenenhof

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