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Umland Burgdorf Nachrichten Region begrüßt Badesee im Süden der Stadt
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11:58 11.01.2018
Am sogenannten Cewe-Teich wird zurzeit noch Kies und Sand abgebaut. Unter dem Projektnamen Kiessee Süd soll dort ein Naherholungsgebiet mit Bademöglichkeiten entstehen. Quelle: Joachim Dege
Burgdorf

 Der Ratsausschuss für Umwelt, Stadtentwicklung und Bau kommt am Dienstag, 16. Januar zu seiner ersten Sitzung im neuen Jahr zusammen. Die Kommunalpolitiker beschäftigen sich dann unter anderem mit dem zweiten Bauabschnitt im kleinen Neubaugebiet an der Sylter Straße in der Weststadt. Damit dort weiterer Wohnraum entstehen kann, bedarf es eines Bebauungsplans für eine zurzeit noch brachliegende Fläche im Nordwesten des Gebiets.

Ob der gegenwärtig noch von der Firma Lehmann ausgebeutete Kiessee (CEWE-Teich) östlich der Landstraße nach Immensen künftig in ein Naherholungsgebiet umgewandelt wird, ist ein weiteres Thema in der Sitzung. Entsprechende Pläne hatte ein Planungsungsbüro den Politikern bereits im vergangenen Jahr skizziert. Inzwischen führte die Stadt Gespräche mit der Regionsverwaltung in Hannover. Deren Abteilung Naherholung begrüßt nach Angaben der Stadt eine Nutzung als Badesee sowie für den Tauchsport. Die Region hat das Projekt mit dem Namen „Kiessee Süd“ deshalb als Leuchtturmprojekt in das regionale Naherholungsprogramm aufgenommen, wie es in der Sitzungsvorlage heißt.

Auch der Umweltschutz kommt zur Sprache in der Sitzung. Wie steht es aktuell um den Einsatz des umstrittenenen Unkrautbekämpfungsmittels Glyphosatz in der Stadt, will die Fraktion der Freien Burgdorfer von der Stadtverwaltung wissen. Zudem regt sie an zu erwägen, Burgdorf zu einer pestizidfreien Kommune zu erklären. Das sieht die Umweltschutzabteilung der Stadt eher kritisch. Es sei nur schwer zu kontrollieren, ob Landwirte auf von der Stadt angepachteten Flächen Pestiziode einsetzten oder nicht. Ein Verbot sei daher schwer umsetzbar.

Die Sitzung unter Vorsitz des WGS-Ratsherrn Volkard Kaever ist öffentlich. Sie beginnt um 17 Uhr, und zwar im Sitzungszimmer des Rathauses II, Vor dem Hannoverschen Tor 1.

Von Joachim Dege

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