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Nachrichten Soccer-Court erstrahlt in neuem Glanz
Umland Burgdorf Nachrichten Soccer-Court erstrahlt in neuem Glanz
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00:40 31.05.2018
Freuen sich, dass der Soccercourt hinter dem Stadion wieder in Schuss ist: Die E1 der TSV Burgdorf mit Spartenvorstand Walter Eckhoff (von links), Stefan Kiefer (DFL Stiftung), Martin Kind (Hannover 96), Christian Riedel (Johnson Controls), Peter Kehl (TSV Burgdorf), Claus-Peter Schade (Fußballsparte TSV). Quelle: Köhler
Burgdorf

Jetzt macht das Bolzen wieder Spaß. Der Soccercourt hinter dem Veranstaltungszentrum an der Sorgenser Straße erstrahlt in neuem Glanz. Der Kunstrasenbelag des Kleinfeldes, dass sich bei Schülern und Besuchern des benachbarten Jugendkulturhauses großer Beliebtheit erfreut, ist erneuert, die zerrissenen Tornetze sind ausgetauscht, die verbogenen Stangen sind gerichtet.

„Wir haben uns um die Instandhaltung gekümmert, und immer wieder mit Kabelbindern geflickt“, sagt Peter Kehl, Vorsitzender der TSV Burgdorf: „Aber nach mehr als zehn Jahren musste mehr passieren.“ Für die 6000 Euro Euro teure Sanierung des Soccer-Courts, der 2006 auf Betreiben der TSV und mithilfe des DFB angelegt worden war, hatte sich der Verein auf die Suche nach Geldgebern gemacht. Die fand er auch. Jeweils 2500 Euro steuerten 96plus – ein dem Bundesligaverein Hannover 96 angegliedertes Netzwerk zur Förderung von Bewegung, Jugend, Bildung und Integration – und die DFL (Deutsche Fußball Liga) Stiftung bei. 1000 Euro gab die Stadt.

Vom Bolzplatz in die Vereinsmannschaft: Das sei nicht unüblich und ein Umstand, von dem die Fußballsparte des Vereins profitieren könnte, sagte Vereinsvorsitzender Peter Kehl bei einem Treffen mit Hannover-96-Geschäftsführer Martin Kind und Stefan Kiefer, Vorsitzender der DFL Stiftung. „Isa ist ein tolles Beispiel. Der Junge ist als Migrant gekommen. Er hat erst hier auf dem Court gekickt. Mittlerweile ist er Leistungsträger in einer unserer Mannschaften.“ Somit habe der Court auch geholfen, die Jugendabteilung mit ihren aktuell 16 bis 18 Mannschaften neu aufzubauen, ergänzte Abteilungsvize Walter Eckhoff. Und auch Training für Migranten werde auf dem Court angeboten.

96-Boss Kind gab sich beeindruckt. Fußball sei auf solchen Bolzplätzen zu Hause. Deshalb gelte es, sie zu erhalten. „Es geht um Nachhaltigkeit.“ Nach der Sperrung von Bolzplätzen in Hannovers im infolge einer Verletzung hatte 96 die Aktion „ProBolzplatz“ ins Leben gerufen. „Das ist der erste Bolzplatz in der Region Hannover, den wir unterstützen“, sagte Kind. Mitentscheidend für das Engagement sei gewesen, dass dort Menschen aller Kulturen zusammen kämen, sagte Kiefer. Er wohnt in Burgdorf und weiß um die Bedeutung des Platzes an der Sorgenser Straße.

Von Sandra Köhler

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