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Nachrichten 100 000 Euro: Stadt investiert in Spielplätze
Umland Burgdorf Nachrichten 100 000 Euro: Stadt investiert in Spielplätze
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00:28 26.03.2018
Die Kletterkombination am Spielplatz Zur Papenkuhle bauen Arbeiter in der nächsten Woche ab. Quelle: Antje Bismark
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Burgdorf

 Auf neue Spielgeräte können sich jetzt die Kinder in Burgdorf und Hülptingsen freuen: In beiden Orten lässt die Verwaltung derzeit marode gewordene Klettertürme, Balken und Schaukeln abbauen und durch neue ersetzen. Insgesamt mehr als 100 000 Euro investiert die Stadt in die Spiellandschaften

Als Blickfang erweist sich dabei schon jetzt das Feuerwehrauto zum Spielen, das seit Kurzem an der Gartenstraße steht. Etwa 17 500 Euro habe die neue Ausstattung gekostet, die die Kinder aber derzeit noch nicht nutzen dürften, sagt Stefanie Riessler, in der stätdischen Tiefbauabteilung unter anderem für die Spielplätze zuständig. „Noch ist der Beton, auf dem das Auto steht, nicht ausgehärtet“, begründet Riessler, weshalb die Jungen und Mädchen dort noch nicht krabbeln und klettern dürfen. Das Verbot gelte auch noch in der nächsten Woche, aber pünktlich mit dem Schulbeginn nach den Osterferien könnten die Kinder dann das Feuerwehrauto erobern.

Blickfang: das hölzerne Feuerwehrauto auf dem Spielplatz an der Gartenstraße. Quelle: Antje Bismark

Gleiches gilt für die Areale an der Leipziger Straße in der Südstadt und an der Straße Zur Papenkuhle in Hülptingsen. In der Südstadt haben Arbeiter in dieser Woche bereits die Spielgeräte abgebaut, neue sollen in den nächsten Tagen installiert werden. „Die alten Elemente stammen noch aus dem Jahr 2000“, sagt Riessler und fügt hinzu, dass einige Balken bereits von einem Pilz befallen waren. Ihren Angaben zufolge umfasst die künftige Anlage unter anderem eine separate Schaukel, einen Kletterturm, Sandspiel-Elemente, eine Rutsche und ein kleines Häuschen. Etwa 9000 Euro investiert die Stadt dort.

Wie auch an der Leipziger Straße stehen die Spielgeräte in Hülptingsen schon seit knapp 20 Jahren – und auch dort gibt es bereits einen ersten Pilzbefall, unter anderem am Querbalken der Schaukel. Deshalb montieren Arbeiter die Schaukel und die Kletterkombination in der nächsten Woche ab. Nach Ostern, sagt Riessler, werde dann die Baufirma für den Aufbau erwartet. „Der Platz wird sehr gut angenommen, vor allem von Kindern aus dem Neubaugebiet“, sagt sie. 

Für 11 000 Euro bekommen die Kinder in Hülptingsen eine Kletter-Kombinaton mit Rampe, mehreren Podesten, einem Netz zum Hangeln und eine Rutsche. Diese stand bislang an der Gartenstraße und ist etwas breiter als die bisherige. „Wir nutzen die Edelstahlrutschen immer aus unserem Fundus“, sagt Riessler mit Blick auf die hohen Kosten. 

Sobald das Wetter trockener ist, soll der Spielplatz im Stadtpark einen Piratenturm erhalten. „Der liegt bereits bei uns, doch wir können bei der jetzigen Witterung nicht auf den Platz fahren“, sagt Riessler. Ihren Angaben zufolge wird die Stadt den Turm erst nach 28 Tagen frei geben, eher ist der Beton des Fundaments fest genug. 

Mit weiteren 60 000 Euro bessert die Stadt im Laufe des Jahres die Seilbahn im Stadtpark aus, erneuert die Geräte auf den Plätzen an der Leinemannstraße in der Weststadt, der Liegnitzer Straße in Ehlershausen und Am Dorfe in Sorgensen. „Wir haben über einen längeren Zeitraum nichts erneuert, nun gehen wir Stück für Stück vor“, sagt die Fachfrau. Als Grundlage dienten die regelmäßigen Kontrollen der Plätze, die alle drei Monate anstehen. „Wenn dabei Mängel festgestellt werden, lassen wir die gleich beheben.“

Von Antje Bismark

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