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Umland Burgdorf Nachrichten Stadt verpasst ihrer Internetseite ein Update
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05:08 02.03.2018
Öffentlichkeitsarbeiterin Alenxandra Veith präsentiert die optisch und technisch überarbeitete Internetseite der Stadt Burgdorf. Quelle: Joachim Dege
Burgdorf

 Kommunen stehen untereinander im Wettbewerb. Das gilt für Gewerbeansiedlungen ebenso wie für die immer schwieriger werdende Suche nach qualifizierten Arbeitskräften. So kommt der eigenen  Visitenkarte auch und gerade im Internet eine besondere Bedeutung zu. Die Stadt hat jetzt ihre überarbeitet. Die optisch wie technisch aufgemöbelte Homepage soll im Laufe des Mittwochs, 28. Februar, auf die weltweite Datenautobahn auffahren.

Die alte Internetseite der Stadt stammt aus dem Jahr 2011. In Zeiten der Digitalisierung galt sie somit als Methusalem, sodass die Stadt nicht umhin kam nachzurüsten. Mit der Aufgabe betraute sie das auf die besonderen Bedürfnisse von Kommunen spezialisierte Web-Unternehmen Nolis in Nienburg. 16.000 Euro kosteten das neue Design, der schnellere Zugang zu den Informationen und der benutzerfreundliche Aufbau der Internetseite die Stadt nach deren Darstellung.

Bürgerservice sei oberstes Gebot gewesen bei der Neugestaltung der Seite, die nun auch taugt zur Nutzung mit dem Mobiltelefon und einem Tablet und somit also responsiv ist. Das ist für Internetseiten eigentlich schon  seit geraumer Zeit der Standard. Zur verbesserten Nutzerfreundlichkeit gehört zudem, dass sich blinde Menschen, die auf ihrem Gerät über ein entsprechendes Programm verfügen, Texteder Seite vorlesen lassen können. Obendrein bietet die Stadt über ihre Internetseite fortan das elektronisches Bezahlen kostenpflichtiger Dienstleistungen an. Dazu nutzt die Stadt paydirekt, das Online-Bezahlverfahren  der Sparkassen. Damit sollen Bürger künftig Gebühren für Geburts- und Sterbeurkunden sowie für das Ferienprogramm begleichen können.

Auch das Gesicht der Seite bekam eine Straffung. Großformatige Titelbilder mit Burgdorf-Motiven empfangen den Nutzer auf der Startseite. Dort ist jetzt weniger mehr. Außer dem Veranstaltungskalender finden nur noch kurze Anrisse aktueller Meldungen Platz. Den Rest erledigen sogenannte Reiter, die in die Tiefen des Informationsangebots leiten und als Sticks bezeichnete Schnellzugänge zu besonders häufig genutzten Inhalten. Ein Beschwerdemanagementsystem werde noch eingerichtet, verspricht Öffentlichkeitsarbeiterin Alexandra Veith. Friedhofsverwaltung und Stadtbücherei erhielten eigene Partnerseiten und seien entsprechend verlinkt. 

Die Burgdorfer nutzen die Homepage ihrer Stadt offenbar rege. Im Januar sind es laut Veith fast 26.000 Zugriffe gewesen. Besonders stark nachgefragt sind die online veröffentlichten Stellenangebote, das Bürger- und Ratsinformationssystem und die Stadtbücherei.

Von Joachim Dege

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