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00:15 17.03.2017
Modenschau im Feuerwehrausschuss: Björn Sund (links) und Rüdiger Nijenhof testen die neuen Jacken der Feuerwehrleute. Quelle: Bismark
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Burgdorf

Wenn Marcel Lütge und seine Kameraden über die Funktionskleidung reden, dann ziehen sie gern den Vergleich zwischen Autos heran - einem Dacia und einem Mercedes beispielsweise. Dabei steht der Dacia für die Jacken, die die Feuerwehrleute jetzt tragen, der Mercedes für jene, die sie gern bekommen möchten. Denn die neue Kleidung erleichtere den Aktiven den Einsatz deutlich, sagte Lütge im Feuerwehrausschuss und verwies darauf, dass sich das Geschehen bei einem Feuer im Vergleich zu früheren Jahren sehr geändert habe. "In der Vergangenheit löschte die Feuerwehr einen Brand von außen, heute geht es in der Regel um den Innenangriff, und der birgt neue Risiken", sagte Lütge. Denn wenn Einsatzkräfte in einem brennenden Gebäude unzureichende Schutzkleidung trügen, müssten sie sich im Notfall zurückziehen oder schwere gesundheitliche Schäden in Kauf nehmen.

Dabei gehe es nicht um optische Feinheiten wie das Ausbleichen des Stoffes, sagte Lütge. So sammelten sich im Vlies der neuen Jacke keine toxischen Rauchbestandteile mehr, sie sei zudem ein Viertel leichter als die Vorgänger, zudem atmungsaktiver und reißfester. Sie trockne schneller und schneide beim Beflammungstest besser ab.

Diesen Argumenten wollten sich weder Stadtrat Lutz Philipps noch die Kommunalpolitiker im Ratsausschuss verschließen. Immerhin probierten dessen Vorsitzender Rüdiger Nijenhof (CDU) und Björn Sund die so gepriesenen Jacken selbst einmal aus.

Aber: Das Budget der Stadt lasse es nicht zu, dass jedes Feuerwehrmitglied eine neue Jacke bekommt, sagte Philipps. "Die Stadt hat mit einem Ausstatter einen Rahmenvertrag über drei Jahre abgeschlossen." Dieser greife, wenn Kleidung ersetzt werden müsse. "Und dann bekommen zuerst die Atemschutzgeräteträger die Jacken", fügte Philipps hinzu: Diese müssten wegen der Flaschen ohnehin eine große Last tragen, deshalb komme es bei deren Ausstattung besonders auf die Gewichtsreduktion an.

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