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Umland Burgdorf Nachrichten WGS will Südstadt vom Verkehr entlasten
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14:22 22.02.2018
Die Verkehrsbelastung an der Kreuzung Immenser Landstraße/Berliner Ring/Ostlandring ist eine der höchsten in Burgdorf. Die WGS sieht deshalb dringenden Handlungsbedarf und fordert, noch einmal über eine Südostspange zur B 188 nachzudenken. Quelle: HAZ-Archiv
Burgdorf

 Den Schwerpunkt ihrer politischen Arbeit will die WGS in Burgdorfs Südstadt setzen. „Es geht um die Frage, wie entlasten wir die Südstadt von dem hohen Verkehrsaufkommen“, sagt  Vorsitzender Volkhard Kaever. Dabei geht es vor allem um den Verkehr von der Immenser Straße zum Schulzentrum am Berliner Ring, wo das Gymnasium mit rund 1000 Schülern, die BBS mit rund 4000 Schülern und die vierzügige Pausewang-Grundschule angesiedelt sind. 

Die WGS halte trotz gegenteiliger Gutachten einen Kreisel für die Kreuzung Immenser Straße/Ostlandring/Berliner Ring für die beste Lösung, sagt Kaever. Deshalb habe man sich auch für weiteres Gutachten stark gemacht. Es soll laut Kaever eine Anbindung des Berliner Rings an die Steinwedeler Straße sowie eine Zufahrt zum geplanten Grundschulneubau über den Rubensplatz berücksichtigen.

„Auch über den Bau einer Südostspange zur B 188 sollten wir im Rat wieder nachdenken, um Burgdorf und die Südstadt-Kreuzung nachhaltig vom steigenden Verkehrsaufkommen mit all den negativen Folgen zu entlasten“, sagt Kaever, der im Rat, im Bau-, im Verkehrs- und im Sozialausschusses des Rates sowie im Verwaltungsausschuss der Stadt mitarbeitet. „Mit diesen Themen besinnen wir uns im Prinzip auf die Wurzeln der WGS“, sagt er. Die WGS habe sich 1991 gegründet, als es darum ging, dass Burgdorf endlich eine Umgehungsstraße bekommt.

Die Mitglieder der WGS haben Volkhard Kaever für dritte Amtszeit zu ihrem Vorsitzenden gewählt. Quelle: HAZ-Archiv

Auf den Vorstand, der in der jüngsten Versammlung einstimmig wiedergewählt wurde, kommt laut Kaever – für den 62-Jährigen beginnt die dritte dreijährige Amtszeit als Vorsitzender – eine weitere wichtige Aufgabe zu: „Wir müssen uns um den Generationswechsel kümmern.“ Richard Massion sei beispielsweise seit der Gründung vor 27 Jahren Kassenwart der WGS. „Wir wollen wie alle anderen, jüngere Menschen für unsere politische Arbeit gewinnen.“ Ein Urgestein der WGS ist auch Kurt Ulrich Schulz. Der Ratsherr wurde als Schriftführer im Amt bestätigt. Hartmut Conrad bleibt erster Stellvertreter Kaevers. Als zweiter Stellvertreter wurde Fritz Harke aus Sorgensen wiedergewählt. 20 der 35 Mitglieder kamen zur Versammlung des Vereins. Kaever: „Wir sind keine Partei und erheben auch keine Beiträge.“ Über eine Personalie hat die WGS aber bereits entschieden: „Wir werden keinen eigenen Kandidaten für die Bürgermeisterwahl 2019 aufstellen.“

Von Anette Wulf-Dettmer

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