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Burgdorf Das Ordnungsamt zieht um
Umland Burgdorf Das Ordnungsamt zieht um
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16:42 27.07.2018
Die Stadt Burgdorf zieht Anfang August mit ihrer Ordnungsabteilung an die Schloßstraße 5. Quelle: Dege
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Burgdorf

Die Ordnungsabteilung der Stadt Burgdorf ist ab August nicht länger im Rathaus III am Spittaplatz 4 erreichbar. Die acht Mitarbeiter ziehen um, und zwar ins Erdgeschoss des Hauses an die Schloßstraße 5.

Dort war bis zum Frühjahr die Kinderarztpraxis Nolte, die jetzt in den Räumen der einstigen Buchhandlung an die Hannoversche Neustadt ihre Patienten behandelt. Die Anmietung der ehemaligen Praxisräume, die für den späteren Behördenbetrieb aktuell noch mit Glasfaserkabeln ausgestattet werden, ist laut Hauptamtsleiterin Silke Vierke unausweichlich, weil das Rathaus III aus den Nähten platze. Gebäudewirtschaftsabteilung und Sozialabteilung, die wie das Bürgeramt dort ebenfalls ihren Platz haben, seien infolge des zunehmenden Arbeitsanfalls – Schulneubauten und Flüchtlingsarbeit – personell stark gewachsen.

Das Ordnungsamt ist zuständig unter anderem für Gewerbean- und abmeldungen, für den Brand- und Katastrophenschutz sowie für Feste und Märkte. Das Amt bleibe wegen des Umzugs, der für den 2. August geplant ist, vom 1. bis 3. August zu, sei aber telefonisch unter (05136) 8980 als auch per E-Mail an ordnungsamt@burgdorf.de erreichbar, teilt die Stadtverwaltung mit. Ab Montag, 6. August, laufe der Betrieb am neuen Standort wieder wie gewohnt.

Die Stadtverwaltung wird nach dem Umzug ihrer Ordnungsabteilung auf dann sieben Standorte verteilt sein: Rathaus I an der Marktstraße 55 (u.a. Jugendamt), Rathaus II an der Straße Vor dem Hannoverschen Tor 1 (u.a. Bürgermeister), Rathaus III am Spittaplatz 4, im Schloss (Finanzen), Rathaus IV an der Straße Vor dem Hannoverschen Tor 27 (Hoch- und Tiefbau/Verkehr) und an der Marktstraße 64 (Schulen, Kultur, Sport).

Eine achte Dependance kommt im März nächsten Jahres mit dem noch im Bau befindlichen Rathaus V (50 Arbeitsplätze) an der Rolandstraße hinzu. Wer dort einzieht, ist nach Darstellung von Vierke zurzeit noch nicht geklärt. Klar sei nur, dass die Rathäuser I bis III einen Sanierungsbedarf in Millionenhöhe hätten: Die Stadt müsse dort in den Brandschutz, eine neue Elektro- und Datenverkabelung und Heizungsrohre investieren. Wie viel das genau kostet, werde die Verwaltung für die Etatberatungen des Rates eruieren. Geplant sei, immer nur ein Rathaus leerzuräumen und zu sanieren.

Von Joachim Dege

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