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Burgdorf Ostland baut 14 neue Wohnungen am Peiner Weg
Umland Burgdorf Ostland baut 14 neue Wohnungen am Peiner Weg
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02:17 20.04.2018
Ab Donnerstag, 19. April, reißen Arbeiter das Mehrfamilienhaus am Peiner Weg 22 ab. Quelle: Antje Bismark
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Burgdorf

 Am Peiner Weg beginnen in dieser Woche Arbeiter damit, das Mehrfamilienhaus der Ostland-Wohnungsbaugesellschaft abzureißen – ein sichtbares Zeichen dafür, dass der vierte Bauabschnitt des 9 Millionen Euro umfassenden Sanierungspakets ansteht. 

Zum Wochenbeginn hatte eine Abbruchfirma die Fenster und Teile der Außenwand abgebaut, am Donnerstag soll nach Auskunft von Ostland-Sprecherin Alicja Hellenthal die Abrissbirne anrollen. Bis Mitte nächster Woche soll das Gebäude verschwunden sein, so dass sich nach Aussage von Ostland-Vorstand Andreas Wahl nahtlos die bauvorbereitenden Arbeiten anschließen könnten.

Denn im Gegensatz zu anderen Gebäuden am Schwüblingser Weg und an der Bromberger Straße entschied sich Ostland bei dem Haus gegen eine Modernisierung. „Der Abriss fällt uns nicht leicht, aber er ist in diesem Fall unumgänglich“, erklärte  Wahl, denn: Der angestrebte Standard an den Klimaschutz und barrierefreies Wohnen wäre nur mit großem finanziellen Aufwand zu leisten gewesen, der die Kosten für einen Neubau überstiegen hätte. 

Die Animation zeigt das künftige Mehrfamilienhaus. Quelle: Antje Bismark

Seinen Angaben zufolge entstehen in dem geplanten Neubau, der ab Mitte nächsten Jahres bezogen werden kann, 14 Wohnungen mit zwei bis vier Zimmern und Grundflächen zwischen 53 und 105 Quadratmetern. Jede Wohnung erhalte einen Balkon und eine barrierefreie Ausstattung, kündigte Wahl an.

Das bisherige Haus hatte neun Wohnungen, alle Mieter wurden im Dezember 2016 über die Planungen informiert und nach Ostland-Angaben beim Umzug in ihre neue Bleibe untersützt. „Wir haben die Umzugskosten teilweise übernommen und Umzugsunternehmen beauftragt“, sagte Wiebke Pompetzki vom Mietmanagement Burgdorf. 

Sanierung des Quartiers läuft seit Mai 2016

Unter dem Namen „Lavendelwiese“ saniert die Ostland-Gesellschaft seit Mai 2016 die Häuser an der Bromberger Straße, dem Schwübingser und dem Peiner Weg – sie stammen aus den 1960-er Jahren. Dabei erweiterten Arbeiter die Gebäude um 42 Wohnungen, sorgten für eine energetische Sanierung und gestalteten den Innhof mit Bänken und einer Wiese neu. Nach Aussage Hellenthals liegen die Investitionskosten bei 9 Millionen Euro. 

An der Kreuzung Schwüblingser/Peiner Weg baut die Wohnungsbaugesellschaft Ostland unter anderem auch einen neuen Gemeinschaftsbereich. Quelle: Antje Bismark

Darin enthalten ist auch der Abriss des einstigen Schlecker-Marktes, an dessen Stelle nun ein zweigeschossiger Würfel entsteht. Im Erdgeschoss bietet die Ostland den Mietern künftig einen Raum als Treffpunkt an, den sie nach eigenen Ideen mit Leben füllen können. Im Obergeschoss gibt es künftig eine Wohnung für Gäste, die Mieter belegen können. 

Kontinuität bei den Baufirmen

Zufrieden zeigt sich Vorstand Wahl vor allem auch mit dem zeitlichen Ablauf der Bauarbeiten: Viele der Firmen seien bereits seit dem ersten Bauabschnitt dabei, so dass es im Gegensatz zu anderen Projekten keine Verzögerungen wegen ungenügender Beteiligung an Ausschreibungen gegeben habe. Auch der Kostenrahmen habe so gehalten werden können. „Bei der Zusammenarbeit hatten wir großes Glück“, sagte Wahl und fügte hinzu, er hoffe, dass sich dies so fortsetze. 

Von Antje Bismark

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