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Burgdorf Pokémon-Jäger kämpfen gegen Arktos
Umland Burgdorf Pokémon-Jäger kämpfen gegen Arktos
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15:55 09.07.2018
Am Wicken-Thies-Brunnen kämpfen die Burgdorfer Pokémon-Fans gegen das Monster Arktos. Quelle: privat
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Burgdorf

Vom Grundschüler bis zum Rentner – aus allen Altersgruppen kommen Burgdorfer, die sich nach wie vor auf die Jagd nach Pokémon, virtuellen Monstern, begeben. Am Wochenende trafen sich mehr als 50 Aktive, um gemeinsam in Arenen zu kämpfen. Mit großem Erfolg, wie Teilnehmer Matthias Mollenhauer sagt.

Vor ziemlich genau zwei Jahren brachte der Softwarerhersteller Niantic das Handyspiel Pokémon Go auf den Markt, und innerhalb kürzester Zeit brauch ein wahrer Hype aus: Mehrere Millionen Menschen weltweit luden sich das Spiel aufs Smartphone und machten sich auf den Weg in der echten Welt, um die virtuellen Taschenmonster zu fangen. Dabei werden Pokémon mit Namen wie Pikachu, Taubsi oder Wablu per Zufall in eine virtuelle Landkarte generiert. Sie müssen dann von den Spielern gefangen werden, die zudem ihre Pokémon in Arenen gegeneinander kämpfen lassen können.

Die Jagd nach Pokemons hat mehr als 50 Burgdorfer durch die Stadt geführt, auch zum Schloss. Quelle: privat

Längst ist die Euphorie abgeflacht – doch in Burgdorf gibt es nach wie vor gut 100 Interessierte, die sich über eine Messenger-Gruppe regelmäßig verabreden. Am Sonnabend war es wieder soweit: Die Teilnehmer trafen sich an unterschiedlichen Stellen im Stadtgebiet, darunter am Wicken-Thies-Brunnen oder vor dem Schloss. Dort loggten sie sich mit ihrem Handy ein und bekämpften gemeinsam mit ihren Pokémon das legendäre Taschenmonster Arktos. „Dafür bildeten sich immer Gruppen mit bis zu zwölf Spielern, die aufgrund dieser Größe sehr schnell Arktos besiegen konnten“, sagt Mollenhauer. Nach dessen Niederlage konnte es von den Spielern dann gefangen und gespeichert werden. „Das wiederum musste jeder allein schaffen, doch die Ausbeute war an dem Tag sehr groß“, sagt der Burgdorfer.

Drei Stunden verbrachten die Monster-Jäger mit ihrem Hobby im Stadtgebiet, in dem es nach Aussage Mollenhauers mehr als 20 virtuelle Arenen an markanten Punkten gibt. Für ihn wie für viele andere Pokémon-Go-Aktive steht fest: Fortsetzung folgt.

Von Antje Bismark

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