Menü
Hannoversche Allgemeine | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Burgdorf Tischler-Innung spricht 14 Gesellen frei
Umland Burgdorf Tischler-Innung spricht 14 Gesellen frei
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:18 01.08.2018
Frederik Hahn von der Burgdorfer Tischlerei Müller + Peters hat als Prüfungsbester abgeschnitten und obendrein mit seinem Sideboard das beste Gesellenstück abgeliefert. Quelle: Dege
Burgdorf/Hänigsen

Der beste Nachwuchstischler in der Tischler-Innung Burgdorf, zuständig für die Betriebe in Burgdorf, Uetze, Lehrte, Sehnde, Isernhagen, Burgwedel und der Wedemark, heißt Frederik Hahn. Die Tischlerei Müller + Peters am Hülptingser Weg in Burgdorf hat ihn ausgebildet. Auf Platz zwei aller Gesellenprüflinge landete Steffen Kahlke, der bei seinem Onkel, dem Tischlermeister Michael Kahlke, in Kirchhorst, gelernt hat. Die Innung sprach am jüngsten Freitag im Lindencasino in Hänigsen-Riedel 14 Gesellen feierlich frei.

Stelle Kahlke von der Tischlerein Kahlke in Isernhagen hat als Zweitbester seine Gesellenprüfung bestanden und obendrein mit seinem Sideboard auch das zweitbeste Gesellenstück abgeliefert. Quelle: Dege

Folgt man Tischlermeister Johann-Christian Zoch, im Innungsvorstand zuständig für die Öffentlichkeitsarbeit, so waren die Prüfungsleistungen der jungen Gesellen „nicht besser oder schlechter als in den Vorjahren“. Einige Gesellenstücke, in denen sich das während der Ausbildung erlernte handwerkliche Können manifestiert, deuteten allerdings auf große Talente in dem Jahrgang hin. „Wir registrieren bei den Gesellenstücken das eine oder andere ambitionierte Stück, das uns bezüglich des zukünftigen Standards hoffen lässt“, formulierte Zoch zurückhaltend. Die Werkstücke, die während der Freisprechungsfeier im Saal des Lindencasinos zur allseitigen Bewunderung ausgestellt waren, hatten es nämlich in sich: Die Arbeiten reichten vom Designsofa und Dartschrank über eine Bar und eine Standuhr bis hin zur hochwertigen Werkbank und raffinierten Sideboards.

Berufsschulleiter Reiner Behrend bescheinigte den Prüflingen, dass sie einen Beruf mit „eingebauter Zufriedenheitsgarantie“ erlernt hätten. Innungsobermeister Hartmut Knocke attestierte den Gesellenstücken eine „hohe Planungsgenauigkeit“. Er dankte den Lehrbetrieben, die das ermöglicht haben. Der Tischlerberuf, in dem traditionelles Handwerk und Digitalisierung Hand in Hand gingen, habe Zukunft, sagte Knocke. Klaus Michalke, Geschäftsführer von Innung und Kreishandwerkerschaft, lobte die Vielfalt und die Ausführung der Gesellenstücke. Zwei bekamen für die Gestaltidee das Siegel „Gute Form“ verliehen: die Sideboards von Frederik Hahn und Steffen Kahlke. Eine Belobigung erhielt Jonathan Freitag von der Fuhrberger Tischlerei Kuhls für seine Werkbank.

Von Joachim Dege

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Die HAZ freut sich am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

VVV und Stadtmarketingverein brechen mit der Tradition und gehen beim Neujahrskonzert neue Wege: Eine zündende Mischung aus Brassmusik und humorvoller Unterhaltung löst die Walzer-Nostalgie ab.

29.07.2018

In den Kommunen fehlen laut Städtetag Tausende Kindergartenplätze. Auch in Burgdorf gibt es ab 1. August längst nicht für alle angemeldeten Kinder einen Betreuungsplatz.

01.08.2018

Die Ordnungsabteilung der Stadt Burgdorf zieht Anfang August in die Räume einer früheren Kinderarztpraxis an der Schloßstraße 5 ein.

27.07.2018