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Burgdorf Die Kartoffel ist der Star in Otze
Umland Burgdorf Die Kartoffel ist der Star in Otze
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00:15 03.10.2018
Gregor Busch und das Orchester Berggarten unterhalten die Kartoffelmarktbesucher mit Blasmusik. Quelle: Heine
Otze

Ein sonniger Herbstanfang hat für gute Stimmung beim Kartoffelmarkt auf dem Lindenbrink gesorgt. Seit 35 Jahren verwöhnen die Mitglieder der Otzer Vereine und Verbände ihre Gäste mit Kartoffelköstlichkeiten. Carl Hunze, ehemals Ortsbürgermeister, schätzte die Zahl der Besucher auf mehrere tausend.

Alle, die Kartoffeln mögen, konnten so richtig schlemmen. Es gab Kartoffelsalat, Folienkartoffeln, Bratkartoffeln, Pellkartoffeln, Kartoffelschnaps und Kartoffelbrot. Der absolute Renner waren wie in den Jahren zuvor die Kartoffelpuffer. Fast eine Stunde vor der offiziellen Eröffnung des Marktes, der traditionell mit dem Hissen der Erntekrone beginnt, bildete sich am Pufferstand eine Schlange.

Ein sonniger Herbstanfang hat für gute Stimmung beim Kartoffelmarkt auf dem Lindenbrink gesorgt. Alle, die Kartoffeln mögen, konnten so richtig schlemmen.

Heike Grotheer und ihr Team waren auf den Ansturm gut vorbereitet. „Die Kartoffeln haben in diesem Jahr eine gute Qualität“, lobten sie. Das konnten die Mitglieder des Tischtennisclubs bestätigen. Sie hatten sich für die Herstellung von einem Zentner Kartoffelsalat für die Sorte Cilena entschieden.

Die Kleingärtner verwendeten für die Bratkartoffeln die festkochende Belana. Als Pellkartoffel war die Sorte Alexandra im Angebot. Neun Mitglieder des Reit- und Fahrvereins brauchten etwa eine Stunde, um 75 Kilogramm Kartoffeln von ihrer Schale zu befreien.

Der Erlös des Kartoffelmarktes sei diesmal für die Renovierung der Marktstände und für die Anschaffung einer neuen Lautsprecheranlage bestimmt, sagte Hunze. Außerdem sollen Rücklagen für etwas Besonderes geschaffen werden. Er kritisierte, dass er keine Mitglieder des Stadtmarketingvereins Burgdorf begrüßen konnte. „Wir haben erwartet, dass jemand vorbeischaut und denken nun über die Fortsetzung unserer Mitgliedschaft nach“, sagte er.

Wie in jedem Jahr war der Kartoffelschälwettbewerb Höhepunkt des Rahmenprogramms. Fabian Demuth, Joachim Höfner und Ortsbürgermeisterin Ulla Träger, die die Gaudi vorbereitet hatten, konfrontierten die Teilnehmer mit neuen Wettbewerbsbedingungen. Jedes Viererteam musste nur noch vier Kartoffeln statt acht möglichst dünn schälen. Punkte gab es für das Gewicht der geschälten Kartoffeln und die längsten zusammenhängenden Schalenstücke, die jeder Teilnehmer zustande gebracht hatte.

Die Mannschaftswertung konnten die Triathleten mit 705 Punkten für sich entscheiden, dicht gefolgt von der ersten Damenmannschaft der Feuerwehr mit 701 Punkten. Den dritten Platz belegte die Nachbarschaftsmannschaft Bukiba mit 685 Punkten.

Natürlich gibt es auch eine neues Kartoffelkönigspaar. Diese Würde erringen die Teilnehmer mit den längsten Schalen im Gesamtvergleich. Christa Wiechert erreichte 110 Zentimeter bei den Frauen und Peter Rüßmann 101 Zentimeter bei den Männern.

Von Sybille Heine

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