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Burgwedel Burgwedeler radeln 77.339 Kilometer
Umland Burgwedel Burgwedeler radeln 77.339 Kilometer
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17:03 29.06.2018
Die Burgwedeler sind nicht nur beim Stadtradeln gern auf zwei Rädern unterwegs. Quelle: privat
Burgwedel

Die Auswertung des Stadtradelns 2018 kann sich sehen lassen: 4,1 Prozent aller Burgwedeler sind mitgeradelt – so viel wie in keiner anderen der 21 Regions-Kommunen. 21 Teams machten mehr als 77 000 Kilometer, das sechstbeste Ergebnis. Die umgerechnet 3,82 Kilometer pro Einwohner übertrafen nur Garbsen, Hemmingen und Wennigsen. Statt zwei beteiligten sich diesmal acht Mitglieder des Stadtrates. Sieben Radler knackten, jeder für sich, innerhalb der drei Wochen die 1000-Kilometer-Marke. Das größte Team stellte das Gymnasium Großburgwedel mit 575 Teilnehmern. Diese sammelten insgesamt 14.369 Kilometer. Die aus nur zwei Mitgliedern bestehenden Pedalritter schafften 1748 Kilometer.

Dies seien Ergebnisse, in denen sich die grundsätzliche Begeisterung der Burgwedeler für das Radfahren niederschlage, sagt Steffen Timmann vom ADFC Burgwedel. Er hatte die Aktion gemeinsam mit Harald Rietz von der Stadtverwaltung koordiniert. „70 Prozent der Einwohner sagen ’Radfahren ist mein Sport’“, weiß Timmann mit Blick auf den Sportentwicklungsplan der Kommune. „Die fahren gerne Rad, nicht wettkampfbetont, sondern um sich zu bewegen und zu erholen.“ Dazu lade die Gegend ein: „Es ist flach und gut zu fahren. Auch die Stadt tut einiges.“

So sollen weitere 100 Fahrradständer aufgestellt und unnötige Absperrungen, sogenannte Drängelgitter, abgebaut werden. Trotzdem gebe es noch zahlreiche Stellen, an denen die Voraussetzungen für Radler verbessert werden könnten, meint Timmann. Ein Beispiel: Der kombinierte Rad- und Fußweg entlang der Landesstraße zwischen Fuhrberg und Mellendorf. „Der ist schon 40 Jahre alt und auch in entsprechendem Zustand. Da muss sich was tun. Aber wir sind schon in Gesprächen.“ Erfreulich sei, dass sich immer mehr Teams aus Nachbarn und Arbeitskollegen für das Stadtradeln zusammen finden. „Ich bin optimistisch, dass sich das im kommenden Jahr noch steigern lässt“, sagt Timmann.

Von Sandra Köhler

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