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Burgwedel Ortsrat will keinen Mehrfamilienhaus-Riegel
Umland Burgwedel Ortsrat will keinen Mehrfamilienhaus-Riegel
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17:00 28.09.2018
Bauamtsleiter Oliver Götze erläutert dem Ortsrat Kleinburgwedel den Entwurf für das Neubaugebiet „Im Lohfelde West“. Quelle: Katerina Jarolim-Vormeier
Kleinburgwedel

Burgwedels Ortschaften sollen wachsen. Geplant sind Neubaugebiete in Engensen, Thönse, Wettmar und auch in Kleinburgwedel. Das Gebiet „Im Lohfelde West“ ist mit 5 Hektar mit Abstand das größte. Vorentwürfe dafür hat Bauamtsleiter Oliver Götze dem Ortsrat am Donnerstagabend vorgestellt.

Das 50.000 Quadratmeter große Plangebiet „Im Lohfelde West“ liegt am südlichen Ortsrand zwischen der Großburgwedeler Straße im Osten und der Gartenstraße im Westen. Laut Götze soll 1 Hektar als Grünfläche bleiben. Eine unverbindliche Planvariante, die der Bauamtsleiter den Politikern und 13 Anwohnern erläuterte, sieht Einfamilien- und Doppelhäuser sowie drei geschwungene Mehrfamilienhäuser vor. Diese sind im Norden des Baugebietes positioniert – genau gegenüber den Häusern, die an der Straße Neues Land bereits stehen. Jedes Mehrfamilienhaus soll eine Grundfläche von etwa 250 Quadratmeter erhalten.

„Sollen die alten Anwohner gegen eine Wand schauen?“, kritisierte Friedhelm Leisenberg (CDU) die räumliche Anordnung der zweigeschossigen Mehrfamilienhäuser im Plangebiet. Götze antwortete, das die Planung gewagt sei. Aber die Mehrfamilienhäuser sollten ein Pendant zum vom Mühlenberg aus abfallenden Areal bilden – „und zudem beträgt der Abstand zwischen den Häusern 40 Meter“. Es seien Ideen, die nach Vorschlägen der Politiker verändert werden könnten. Das nahm Stephan Nikolaus-Bredemeyer (SPD) auf und wünschte sich, die Mehrfamilienhäuser nicht als einen Riegel anzuordnen, sondern sie im gesamten Baugebiet zu verteilen. „Dann wirkt es nicht so wuchtig.“ Für die variable Versetzung der drei Gebäude sprachen sich anschließend alle Politiker aus.

Weiter diskutierte der Ortsrat auch über die Anbindung des Neubaugebietes. Geplant sind zwei Zufahrten – eine über die Straße Neues Land, die andere über die Gartenstraße. Eine ergänzende Straße von der Gartenstraße aus hält Bianca Fitzthum (Grüne) für sinnvoll – damit sich der Verkehr besser verteile. Eine Anwohnerin sorgte sich, dass die Gartenstraße bis Großburgwedel geöffnet werden könnte. „Das werden wir definitiv nicht machen“, sicherte Götze zu.

Der Bauamtsleiter verriet noch weitere Details: So sollen die Grundstücke für Einzel- und Doppelhäuser zwischen 700 und 1000 Quadratmeter groß werden. Geplant ist auch ein 700 Quadratmeter großes Regenrückhaltebecken. Für Ende nächsten Jahres plant Götze damit, dass die ersten Bagger anrollen können. „Dann muss aber alles gut laufen“.

Von Katerina Jarolim-Vormeier

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