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Burgwedel Ostpreußenhilfe: Zwei Familien führen das Suppenfest weiter
Umland Burgwedel Ostpreußenhilfe: Zwei Familien führen das Suppenfest weiter
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16:57 24.02.2019
Christian Meyl (Bild Mitte) übergibt die Organisation des Suppenfestes an Magnus von Knigge (links) und Christian Behrendt. Quelle: Katerina Jarolim-Vormeier
Großburgwedel

Die Nachfolge ist gesichert: Christian Meyl übergibt die Organisation des Suppenfestes des Fördervereins für die Johanniter-Sozialstationen in Ostpreußen an zwei Familien aus Großburgwedel, die sich ebenfalls bei den Johannitern engagieren. Federführend für den einmal im Jahr organisierten sozialen Mittagstisch sind künftig Magnus von Knigge und Christian Behrendt. „Die 23. Auflage nehmen wir in nächsten Jahr dann in die Hand“, bestätigte Behrendt.

Philippa probiert eine Erbsen-Kartoffel-Suppe. Quelle: Katerina Jarolim-Vormeier

Somit luden also Christian Meyl und seine Frau Sigrid am Sonntagmittag wie angekündigt zum letzen Mal zum Suppenfest für den guten Zweck ein. Beide freuten sich dabei über den vollen Gemeindesaal der St.-Petri-Kirche. Die 80 Gäste ließen sich unter anderem eine Cocktail-Suppe, zubereitet aus Hackfleisch, Paprika, Champions, Gurken und Ananas, sowie eine indische Linsensuppe schmecken – und unterstützen mit ihren Spenden für den beliebten Schmaus die Arbeit des Fördervereins.

Johanniter: Vielfältige Hilfe in Ostpreußen

Aber noch bevor die Besucher genüsslich ihre Suppen löffelten, berichtete der 73-jährige Meyl über die Hilfsaktionen des vergangenen Jahres. Anhand von Beispielen verdeutlichte er, wie wichtig die Hilfe nach wie vor ist: In einer Obdachlosen-Unterkunft seien 120 Matratzen angeschafft worden, zudem habe die Bundeswehr für die Winterzeit warme Decken gespendet. Etlichen Menschen konnten die Johanniter gespendete Brillengestelle übergeben, die polnische Krankenkasse übernehme nur die Gläser. „Und wir schicken Kinder aus bedürftigen Familien in die Ferien“, sagte Meyl. Ihre Gesichter strahlten regelrecht nach einer solchen Reise.

Auch wenn das Suppenfest nun in andere Hände übergeben ist, ans Aufhören denkt Meyl noch lange nicht. Er setzt seine Arbeit in den zehn Johanniter-Sozialstationen in Polen fort. In 26 Jahren absolvierte er mit seiner Frau Sigrid rund 150 Fahrten à 3000 Kilometer – und für den 10. März planen beide bereits die nächste Reise.

Von Katerina Jarolim-Vormeier

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