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Engensen Neues Kassenhäuschen fürs Waldbad Ramlingen
Umland Burgwedel Engensen Neues Kassenhäuschen fürs Waldbad Ramlingen
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13:36 15.03.2019
Noch liegt das Biowaldbad Ramlingen im Winterschlaf. Das Holzhaus (links), in dem die Kasse und Kiosk untergebracht sind, ist marode und soll vor dem Saisonstart ersetzt werden. Quelle: Anette Wulf-Dettmer
Ramlingen

Noch liegt das Waldbad Ramlingen im Winterschlaf. Doch der Förderverein, der das Freibad im Norden von Burgdorf betreibt, bereitet längst die nächste Badesaison vor. In seiner Mitgliederversammlung am Donnerstagabend hat der Vorstand über die geplanten Investitionen und anstehenden Arbeitseinsätze informiert. So soll das Kassenhäuschen abrissen werden. „Es steht seit 35 Jahren und ist morsch“, sagt Fördervereinsvorsitzende Sabine Scheems-Schnellinger. An derselben Stelle werde eine Fachfirma ein neues Holzhaus im Stil eines Gartenhäuschen aufstellen.

Am 6. April ist der Auftakt für eine ganze Reihe von Arbeitseinsätzen. „Wir beginnen mit der Reinigung des Beckens“, sagt Scheems-Schnellinger. Denn es soll einen neuen Anstrich bekommen. Der sei alle zwei Jahre fällig. „Beim Aufräumen werden wir sehen, ob in den Wintermonaten weitere Schäden an der Anlage entstanden sind.“ Damit rechne sie wegen des milden Winters allerdings nicht. Zwischen 8000 und 9000 Euro wird der Förderverein in diesem Jahr für die Instandhaltungsarbeiten samt neuem Kassenhäuschen ausgeben.

Das sei die Summe, die jedes Jahr investiert werden müsse, um das Bio-Waldbad attraktiv und auf einem technischen einwandfreien Stand zu erhalten. 2018 hat der Förderverein laut Scheems-Schnellinger ähnlich viel ausgegeben. Dafür wurde die Fassade des Umkleidetrakts zur Straße hin neu verputzt und gestaltet, die Becken der Außenduschen und die Leitern ins Wasserbecken erneuert. „Das sind Maßanfertigungen aus Edelstahl“, berichtet sie.

Im Bio-Waldbad Ramlingen gibt es bis zum Saisonbeginn Mitte Mai noch viel Arbeit.

Die Vorsitzende hofft auf ähnlich gutes Wetter wie in der Badesaison 2018. „Der heiße Sommer hat uns ein Supersaison beschert. Täglich waren zwischen 200 bis 250 Badegäste auf der Anlage.“ Insgesamt hat sich laut Scheems-Schnellinger die Zahl der Waldbadgäste im vergangenen Jahr auf mehr als 8600 summiert – ein Besucherrekord. Im Regenjahr 2017 waren es etwas mehr als 1000 gewesen.

Stolz ist die Vorsitzende, dass das Waldbad als einziges Biobad in der Region war, dessen Wasserqualität im Sommer 2018 durchgehend gut war. Andere Biobäder mussten wegen zu hoher Keimbelastung infolge der anhaltenden Hitze für mehrere Tage oder sogar Wochen schließen. „Damit sich keine Keime vermehren, darf die Wassertemperatur nicht über 25 Grad steigen“, erläutert Scheems-Schnellinger. Steige die Wassertemperatur im Schwimm- und Plantschbecken werde kaltes Grundwasser nachgefüllt.

Zu den Arbeitseinsätzen ist jeder willkommen

Der erste Arbeitseinsatz im Waldbad ist für Sonnabend, 6. April, von 10 bis 14 Uhr geplant. Danach treffen sich die freiwilligen Helfer jeden Sonnabend zur gleichen Zeit. Jeder, der mit anpacken will, sei willkommen, sagt Fördervereinsvorsitzende Sabine Scheems-Schnellinger. Dazu bedürfe es keiner besonderen Fähigkeiten. Der Zeitplan ist recht ambitioniert, denn die Badesaison im Ramlinger Bio-Waldbad soll bereits Mitte Mai eröffnet werden.

Scheems-Schnellinger baut dabei auch auf das Vorstandsteam des Fördervereins, das in der Mitgliederversammlung am Donnerstagabend komplett wiedergewählt wurde. Ihr Stellvertreter ist Gerd Hogreve. Die Kasse verwaltet Sandra Swieter. Schriftwartin ist Beate Biedenstein. Als Beisitzer dabei sind Angela Lübow, Martin Scheems und Gabi von der Linden.

Von Anette Wulf-Dettmer

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