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Burgwedel Messerattacke: Anklage gegen 17-Jährigen
Umland Burgwedel Messerattacke: Anklage gegen 17-Jährigen
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00:21 05.07.2018
Die 24-Jährige erlitt durch den Messerangriff am Abend des 23. März in Burgwedel lebensgefährliche Verletzungen. Quelle: Christian Elsner
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Hannover/Burgwedel

Die Staatsanwaltschaft hat den 17-Jährigen angeklagt, der Mitte März auf eine junge Frau in Burgwedel eingestochen haben soll. Der Vorwurf lautet auf versuchten Totschlag. Damit werten die Ermittler die Tat mittlerweile schwerwiegender, als sie es zu Beginn der Untersuchungen taten. Zunächst lautete der Verdacht bloß auf gefährliche Körperverletzung.

„Die Einstufung kann sich im Rahmen der laufenden Ermittlungen jederzeit ändern“, erklärt Kathrin Söfker, Erste Staatsanwältin in Hannover. Zunächst waren die Strafverfolger nicht von einer Tötungsabsicht ausgegangen, da Abdalla M. bloß einmal zustach und dann stoppte. „Über die diagnostizierten Verletzungen konnten nun aber entsprechende Rückschlüsse gezogen werden“, sagt Söfker. Demnach habe es offenbar doch einen Tötungsvorsatz gegeben.

Vivien K. und ihr Lebensgefährte waren am Abend des 23. März in einem Edeka mit zwei 13 und 14 Jahre alten Syrern wegen Nichtigkeiten in Streit geraten. Die Jugendlichen holten sich Verstärkung von ihrem 17-jährigen Verwandten und warteten vor dem Supermarkt auf das Paar. Draußen gab es erneut eine Auseinandersetzung, bei der M. auf die 24-Jährige einstach. K. wurde lebensgefährlich verletzt, musste notoperiert werden und lag mehrere Tage im künstlichen Koma. Der 17-Jährige gestand den Angriff und befindet sich seitdem in Untersuchungshaft.

Von Peer Hellerling

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