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Mit-Einander für den Kirchenvorstand

Langenhagen Mit-Einander für den Kirchenvorstand

Rund 60 Gemeindemitglieder stellen sich den Wahlen zum Kirchenvorstand für 18 Gemeinden im Kirchenkreis Burgwedel-Langenhagen. Allesamt stellen ein bemerkenswertes Foto am Fuße der Elisabeth-Kirche. 

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Rund 60 Gemeindemitglieder stellen sich den Wahlen zum Kirchenvorstand im Kirchenkreis Burgwedel-Langenhagen.

Quelle: Bastian Hähling (Kirchenkreis)

Langenhagen/Wedemark/Burgwedel/Isernhagen.  Gruppenbild mit Botschaft – eine nette Idee, deren Umsetzung im wirklichen Leben zuweilen ein wenig Anstrengung kostet. Vor allem, wenn Foto-Modelle und Fotograf nicht eben nah beieinander sind. Doch Bastian Hähling, vom Kirchenkreis Burgwedel-Langenhagen beauftragter Fotograf, hat seine Herausforderung gemeistert, auch Dank kräftiger Lungen. Denn wenn man hoch oben vom Kirchturm aus rund 60 Menschen am Fuß der Kirche weit unter sich dirigieren soll, geht das gelinde auf die Stimmbänder. 

Gleichwohl: Es ist vollbracht. Und nicht nur sind, wie Kirchenkreis-Sprecherin Andrea Hesse später erfreut verkündet, tatsächlich alle Gesichter auf dem Bild zu erkennen. Die Gemeinschaft der Foto-Modelle zeigt auch: Für den am 11. März zu wählenden Kirchenvorstand von nicht weniger als 18 Gemeinden allein für Burgwedel-Langenhagen haben sich ausreichend Kandidaten gefunden. Ein Umstand, auf den in Zeiten schwindenden ehrenamtlichen Engagements nicht jeder hätte zuvor wetten wollen. 

Superintendent Holger Grünjes dankt den Kandidaten für ihr Ehrenamt

Begrüßt wurden die Kandidaten von Superintendent Holger Grünjes, der dankbar für ihre Bereitschaft zum Engagement in der Leitung ihrer Gemeinden ist. Kirche in einer zunehmend säkularen Welt sei ebenso Herausforderung wie Chance. Einer der Kandidaten auf dem Kirchplatz ist, wie Hesse berichtet, Joachim Kleinwächter aus der Emmaus-Kirchengemeinde, seit 2005 Mitglied des Kirchenvorstandes. „Die Arbeit im Kirchenvorstand lässt mich meinen Glauben und eine ehrenamtliche Tätigkeit gut miteinander verbinden“, sagt er. Hans-Reinhard Verworn kandidiert laut Hesse zum ersten Mal für den Kirchenvorstand der Elisabeth-Gemeinde und nutzt das Treffen der Kandidatinnen und Kandidaten im Anschluss an den Fototermin, um bei Kartoffelsuppe und Kaffee mit Sigrid Neumann ins Gespräch zu kommen. Neumann bringt, so Hesse, bereits sechs Jahre Erfahrung aus der Kirchenvorstandsarbeit mit. 

Emmaus-Kandidaten stellen sich vor

Die zehn Kandidaten für die Wahl zum Kirchenvorstand der Emmaus-Gemeinde stellen sich am Sonntag, 25. Februar, im Anschluss an den Gottesdienst vor. Ein Team von Lektoren und Prädikanten wird den Gottesdienst von 10 Uhr an gestalten. Von 11 Uhr an bietet sich dann die Gelegenheit, mit den Kandidaten für den Kirchenvorstand ins Gespräch zu kommen. 

Für Ute Rodehorst, Kirchenvorsteherin aus der St.-Marien-Kirchengemeinde Isernhagen, stehe das gute Miteinander und die Beteiligung vieler Menschen an Entscheidungsprozessen im Mittelpunkt. Allen Kandidaten gemeinsam sei die Hoffnung auf eine breite Beteiligung der Gemeindemitglieder an der Kirchenvorstandswahl am 11. März. Auch um daraus Rückhalt für die eigene Arbeit in der Gemeindeleitung zu bekommen, wie Hesse betont. 

MITmir ist das landesweite Motto für die Wahl des Kirchenvorstandes

„Und warum haben Sie sich zu dem Wort MIT aufgestellt und nicht zu einem Kreuz?“ habe eine Passantin, die am Sonnabend über den Kirchplatz ging, gefragt.  „MITmir“, erläutert Hesse, ist das Motto der Kirchenvorstandswahl 2018 mit dem überall in der hannoverschen Landeskirche Gemeinden und Kirchenkreise für die Wahl werben.

Von Rebekka Neander

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