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Umland Burgwedel Nachrichten Zur Engelkonfirmation kommt Landessuperintendentin
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00:31 28.03.2018
Pastorin Reni Kruckemeyer-Zettel (links) und Landessuperintendentin Petra Bahn gratulieren Hugo Eberhard und seiner Frau Lydia. Quelle: Martin Lauber
Wettmar

 In ihrer theologischen Laufbahn hat es Petra Bahr noch nicht erlebt. Nicht einmal im Online-Lexikon Wikipedia hat sie eine „Engelkonfirmation“  gefunden. Etwas Besonderes ist das extrem seltene Ereignis allemal, wenn ein 85. Jahrestag der Konfirmation inmitten der Gemeinde gefeiert werden kann. So war es am Sonntag in der St. Marcuskirche in Wettmar für beide, den Jubilar Hugo Eberhardt, wie auch für die Landessuperintendentin für den Sprengel Hennover in der evangelischen Landeskirche Hannovers eine echte Premiere. 

Hugo und Lydia Eberhard Quelle: Martin Lauber

Höchst liebevoll wurde der Festgottesdienst für die 50-, 60-, 65-, 70- und 85-jährigen  Jubilare aus dem Kirchspiel gestaltet – mit feierlichem Einzug zu Orgelklängen, mit Chorgesang und sogar mit zeitgenössichen musikalischen Intermezzi von „Hey Jude“ über „Tulpen aus Amsterdam“ bis zu  „La Vie en Rose“ für jeden einzelnen Jubilarjahrgang.

„Hier ist ein Stück Weltgeschichte versammelt“, damit meinte die Landessuperintendenin insbesondere Hugo Eberhardt, der vor 98 und einem halben Jahr in einer Landschaft in Südosteuropa geboren und konfirmiert wurde, die längst historisch ist: in Bessarabien, das mal östliche Provinz Rumäniens war, dann sowjetisch. 1940 wurde Eberhardt im Zuge des Hitler-Stalin-Pakts „heim ins Reich“ geholt und fand sich nach drei Jahren als Soldat in der DDR wieder, aus der er später gemeinsam mit Ehefrau Lydia in den Westen – nach Wettmar - floh. Dort teilt sich das Ehepaar ein Grundstück mit den Familien seiner beiden Kinder. Eine Vita „von Engeln behütet“, so Bahr.

Über die Urkunde des Landesbischofs, die sie ihm überreichte, hat Eberhardt sich gefreut. Denn der Kirche fühlt sich der Tischler eng verbunden. Den Bibelkreis von St. Marcus hat er geleitet und gibt dort heute noch Impulse. Immer habe er viel und hart gearbeitet,  auch ehrenamtlich beim Bau des früheren Gemeindehauses. Für die Kraft dazu, sagt er, sei er dankbar.

Von Martin Lauber

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