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Nachrichten Gymnasium: Totalneubau ist nicht mehr erste Wahl
Umland Burgwedel Nachrichten Gymnasium: Totalneubau ist nicht mehr erste Wahl
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17:01 08.06.2018
Die Aula bei der Abientlassung 2017: Warum aus energetischen Gründen abreißen, wenn der Saal nur wenige Male im Jahr gebraucht wird? Quelle: Carina Bahl (Archiv)
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Großburgwedel

Um die Zukunft des Gymnasiums Großburgwedel geht es am Mittwoch, 13. Juni, in einer gemeinsamen Sitzung des Bau-, Planungs- und Umwelt- und des Schulausschusses. Weil die Stadt großes öffentliches Interesse unterstellt – immerhin besuchen rund 1000 Kinder und Jugendliche die Schule – wird im Amtshof getagt.

Beraten wird das bisher größte Investitionsprojekt der Stadt. „Bestandssanierung, Umstrukturierung und Erweiterung des Gymnasium Großburgwedel“ heißt der einzige ordentliche Tagesordnungspunkt. Denn nachdem Fachleute des Beratungsunternehmens Drees & Sommer das Gebäude inspiziert und untersucht haben, was von der Substanz noch brauchbar ist, liegt dazu jetzt eine ganz neue Empfehlung vor, die von der ersten Machbarkeitsstudie deutlich abweicht.

neue Ausstattung für Chemie Gymnasium Großburgwedel Muss man das erhalten - oder kann das weg: Erst 2014 wurde ein Betrag, für den man ein halbes Einfamilienhaus bauen kann, in die Modernisierung der Chemieräume gesteckt. Quelle: Martin Lauber

Galt ein kompletter Neubau für 34 Millionen Euro bisher als wirtschaftlichste Variante, schlägt die auf Bau und Immobilien spezialisierte Beratungsfirma Drees & Sommer nun vor, nur Teile des alten Bestandes wie zum Beispiel die Sporthalle abzureißen und andere Bereiche umzubauen. Die Aula beispielsweise solle erhalten bleiben: Sie bei den wenigen Nutzungstagen pro Jahr aus energetischen Gründen zu ersetzen, rechne sich nicht. Dem Schulträger legen die Berater eine bauliche Lösung für knapp unter 30 Millionen Euro nahe.

Die öffentliche Sitzung beginnt im Amtshof in Großburgwedel, Auf dem Amtshof 8, um 18.30 Uhr. Die Grafiken zum einzigen Tagesthema würden auch für die Zuhörer sichtbar auf Leinwand projiziert, versprach Erste Stadträtin Christiane Concilio auf Anfrage.

Von Martin Lauber

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