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Umland Burgwedel Nachrichten CDU will Nachfolger bald wählen
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18:42 23.09.2013
Von Martin Lauber
Fast ein ganz normaler Bürgermeister-Arbeitstag: Am Morgen nach seiner Wahl unterzeichnet Hendrik Hoppenstedt Urkunden für Jubilare. Quelle: Martin Lauber
Burgwedel

Business as usual am Montag Vormittag in dem Büro, das nach achteinhalb Jahren jetzt nur noch für vier Wochen Hendrik Hoppenstedts Dienstzimmer sein wird: Der 41-Jährige, der am Sonntag den Wahlkreis 43 für die CDU direkt erobert hat, signierte einen Tag später Gratulationsurkunden mit dem Stadtwappen zum 85. und 90. Geburtstag. Einen Tag später bereits muss der Burgwedeler Rathauschef das erste Mal nach Berlin: Ein Treffen der neuen Bundestagsabgeordneten mit der alten CDU-Fraktion steht an. „Es wird schwerer werden, den Beruf mit dem Familienleben kompatibel zu machen“, das ist Hoppenstedt klar. Um seine „gemischten Gefühle“ redet der Vater zweier kleiner Töchter nicht herum. Er sei entschlossen, eine gute Wahlkreisarbeit zu leisten, aber: „Soviel ist klar: Es müssen Freiräume für die Familie bleiben.“

Im Rathaus wird Christiane Concilio als Allgemeine Vertreterin des Bürgermeisters ab Ende Oktober die Geschäfte führen. Mit ihr habe Burgwedel eine sehr erfahrene und kompetente Erste Stadträtin, sagt ihr Noch-Chef. Aus der Kommunalpolitik werde er sich heraushalten, allenfalls noch im geschlossenen Kreis seine Meinung sagen, falls es gewünscht wird - so, wie er es nach seinem eigenen Dienstantritt mit seinem Vorgänger Hannes Schönhoff erlebt habe. Gleichwohl will Hoppenstedt in den verbleibenden Wochen außer dem Haushalt 2014 „noch ein paar Sachen auf den Weg bringen“.

Wie lange Hoppenstedts Stuhl frei bleiben wird, das hängt jetzt vom Rat ab, der über den Termin für die Bürgermeisterwahl zu entscheiden hat. In der CDU-Ratsfraktion ging es bereits gestern Abend um diese Frage, am Freitag redet der Parteivorstand darüber. Wenn es nach CDU-Chef Heinrich Neddermeyer geht, wird nicht auf die Europawahl im Mai 2014 gewartet. „Das ist mir zu lange hin“, sagt er. Was potenzielle Bewerber angeht, gibt er sich „ganz entspannt“, Namen nennt der Fuhrberger aber noch nicht. Jeder, der Interesse an dem Posten habe, bekomme seine Chance. „Meine Aufgabe wird es sein, dass das in einem geregelten Verfahren fair und ohne Blutvergießen über die Bühne geht“, sagt Neddermeyer,

Der Vorstand von Burgwedels SPD-Ortsverein will sich nächste Woche erstmals mit der Kandidatenfrage befassen, die sich für die Sozialdemokraten in der CDU-Hochburg viel schwieriger darstellt. „Noch hat keiner den Kopf herausgestreckt“, sagt Parteichef Jochen Rödiger.

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