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Umland Burgwedel Nachrichten Einbrecher können Waffentresore nicht knacken
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00:15 28.01.2015
Einbrecher haben vergeblich versucht, die Waffentresore im Schützenheim Großburgwedel zu knacken. Quelle: dpa (Symbolfoto)
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Burgwedel

„Die haben einfach die Dachpfannen hochgenommen und sind so eingestiegen“, erklärt Großburgwedels Schützenchef Henning Kühl, wie die Täter sich zwischen Freitag, 16 Uhr, und Sonnabend, 14 Uhr, Zutritt zum Vereinsheim am Schützenplatz verschafft haben müssen. „Das Dach ist die Sicherheitslücke eines jeden Hauses.“ Die Einbrecher durchsuchten sämtliche Räume im Schützenheim. „Sie haben versucht, unsere Waffenschränke aufzuhebeln“, sagt Kühl - „aber vergebens. Diese Tresore bekommt man nicht mal eben so auf. Und das ist auch gut so.“

Ob die Einbrecher letztendlich ohne Beute geflüchtet sind, steht noch nicht fest. „Wir werden jetzt genau nachgucken, ob nicht doch etwas fehlt“, sagte der Schützenchef gestern. Zeugen des Einbruchs sollten sich bei der Polizei Großburgwedel unter Telefon (05139) 9910 melden.

Ladendiebstahl in Altwarmbüchen

Zeugen sucht die Polizei auch für einen Ladendiebstahl im A 2-Center in Altwarmbüchen. Hochwertige Kleidungsstücke im Wert von 1000 Euro haben zwei Männer am Freitagabend um 17.40 Uhr dort mitgehen lassen. Sie wurden beim Diebstahl beobachtet, konnten jedoch flüchten. Der Polizei fehlt bisher eine genaue Personenbeschreibung.

Die Beschreibung, die eine Mitarbeiterin des NP-Marktes in Isernhagen N.B. abgeben konnte, führte indes zur Überführung eines Diebes. Der Mann war am Freitag um 14.45 Uhr dabei beobachtet worden, wie er aus dem Mitarbeiterraum des Einkaufsmarktes kam. Als die Angestellten daraufhin genauer nachschauten, fiel auf, dass zwei Portemonnaies fehlten. Der Dieb flüchtete auf einem Fahrrad - die Polizei konnte ihn kurze Zeit später stellen.

Auflagen für Schützen sind hoch

Die Sicherheitsauflagen, die Schützenvereine erfüllen müssen, um ihre Sportwaffen zu lagern, sind hoch. Unbefugten soll der Zugang so unmöglich gemacht werden. „Wir werden regelmäßig von der Region kontrolliert, ob wir unsere Sportwaffen ordnungsgemäß lagern“, betont Großburgwedels Schützenchef Henning Kühl. „Und diese Kontrollen passieren immer unangemeldet.“ Je nach Waffentyp und -menge gibt es Vorgaben, welche Art von Schrank oder Tresor vorhanden sein muss. „In unserem Schützenheim haben wir einen zwei Tonnen und einen 1,4 Tonnen schweren Tresor“, sagt Kühl. „Damit sind unsere scharfen Waffen sicher.“ Dass auch die Einbrecher an den Einrichtungen scheiterten, ist der Beweis dafür.

Von Carina Bahl

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