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Stürme halten Feuerwehr in Atem

Engensen Stürme halten Feuerwehr in Atem

Gebrannt hat es nicht 2017 in Engensen, dafür sorgten die Stürme für Einsatzstunden bei der Ortsfeuerwehr. 

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Zusammen 100 Jahre bei der Engenser Feuerwehr: Jörg Stolzenberg und Herbert Lahmann.
 

Quelle: Gabriele Gerner

Engensen.   Ein bisschen stolz ist Ortsbrandmeister Uwe Balke jedesmal, wenn bei der Jahresbilanz die „Kleinlöschmeister“ an die Reihe kommen. 753 Übungsstunden haben die 16 jüngsten Nachwuchs-Feuerwehrleute, auf die Engensns Ortsfeuerwehr in Burgwedel das Monopol hat, im vergangenen Jahr „geleistet“, 1817 Stunden sogar die zwölf Mitglieder der Jugendfeuerwehr. Und trotz dieser Ausbildungsleistung sagt Balke auch: „Bei den Aktiven könnten wir gut Verstärkung gebrauchen, unser Altersdurchschnitt ist hoch.“

Technische Hilfeleistungen bestimmten 2017 das Einsatzgeschehen der 36 erwachsenen Aktiven, insbesondere nach Stürmen mussten sie ausrücken, um Wege und Straße freizuschneiden. 240 Einsatzstunden und weitere 940 Stunden bei Übungsdiensten kamen dabei zusammen.

Obwohl nicht gewählt wurde, standen bei der Jahresversammlung am Sonnabendabend in der Mehrzweckhalle Engensen starke Persönlichkeiten im Mittelpunkt. Ehrenortsbrandmeister Heinz Schröder gab nach Jahrzehnten als Funktionsträger nun auch das Amt des Schriftführers in die jüngeren Hände von Hajo Hader. Vize-Ortsbrandmeister Uwe Borkowitz  wurde zum Hauptlöschmeister befördert, Gerätewart Chris Schneider zum Oberlöschmeister. Dass von dem Berufsfeuerwehrmann fachlich alle lernen könnten, so Balke, hat mit Dienstgraden nichts zu tun.

Nicht ganz alltäglich ist das Jubiläum, für das Herbert Lahmann geehrt wurde: Seit 60 Jahren hält er der Ortsfeuerwehr die Treue, kurz war einmal Vize-Ortsbrandmeister gewesen, jahrzehntelang dagegen im Musikzug aktiv. Jörg Stolzenberg, der für 40 Jahre ausgezeichnet wurde, pflegt ehrenamtlich die Internet-Homepage der Ortsfeuerwehr.

Der Musikzug umrahmte die Versammlung feierlich. Dass Engenser und Kleinburgwedeler Musiker nun gemeinsame Sache machen, schlägt sich spürbar in den Zahlen nieder: 48 Auftritte plus 47 Übungsabende absolvierte das Orchester im vergangenen Jahr, dabei kamen mal eben so 1.232 Stunden zusammen.

Von Martin Lauber

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