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Fußgänger stirbt bei Kollision mit Auto

Fuhrberg Fußgänger stirbt bei Kollision mit Auto

Ein 28 Jahre alter Mann ist am Sonnabendabend bei einem Verkehrsunfall auf der Landesstraße 310 nahe Fuhrberg ums Leben gekommen. Der Mann hatte die Straße zu Fuß überquert und war von einem Auto erfasst worden.

Fuhrberg. Nach Angaben eines Sprechers der Polizeidirektion Hannover befuhr ein 49-Jähriger gegen 19.50 Uhr mit seinem Opel Signum die L310 von Fuhrberg aus kommend in Richtung Mellendorf. Auf dem Beifahrersitz hatte ein 44 Jahre alter Mann Platz genommen. Knapp zwei Kilometer vom Ortsausgang entfernt tauchten mitten auf einer Waldpassage plötzlich drei Personen im Scheinwerferlicht auf, die aus der Sicht des Autofahrers die von links nach rechts über die Straße liefen. Zwei Männer erreichten die rechte Fahrbahnseite unbeschadet. Der dritte Mann, ein 28-Jähriger, wurde von dem herannahenden Opel frontal erfasst und durch die Wucht des Aufpralls zu Boden geschleudert.

Rettungskräfte kümmerten sich um den jungen Mann. Sie konnten jedoch nicht verhindern, dass er kurze Zeit später noch an der Unfallstelle starb. Der 44 Jahre alte Beifahrer im Opel erlitt bei der Kollision, bei der die Frontscheibe des Wagens zersplitterte, leichte Schnittverletzungen. Die Polizei sperrte die Landesstraße zwischen dem Ortsausgang Fuhrberg und der Autobahn-Anschlussstelle bis gegen 23.30 Uhr ab. Notfallseelsorger aus Fuhrberg kümmerten sich um die weiteren Unfallbeteiligten. Drei Einsatzkräfte der Ortsfeuerwehr Gailhof leuchteten die Unfallstelle für die Rettung und die Arbeit des Verkehrsunfalldienstes aus.

Die Fachleute der Polizeidirektion Hannover werden jetzt versuchen zu klären, wie es zu dem tödlichen Verkehrsunfall kommen konnte. Dafür fertigten sie unter anderem mit einer speziellen 360-Grad-Kamera Fotoaufnahmen an. Möglicherweise war der 28-Jährige für den Opel-Fahrer erst sehr spät zu erkennen – der Fußgänger hatte laut Polizei dunkle Kleidung getragen. „Wir haben keinerlei Hinweise, dass überhöhte Geschwindigkeit eine Rolle gespielt haben könnte“, sagte der Sprecher.

Ortskundige kennen die Unfallstelle, an der zwei Waldwege auf die L310 münden, als Standort sogenannter Love-Mobile, in denen Prostituierte auf Kunden warten. Zum Unfallzeitpunkt sollen die beiden Wohnmobile nicht besetzt gewesen sein.

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