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Nachrichten Suppenfest in der St.-Petri-Kirche
Umland Burgwedel Nachrichten Suppenfest in der St.-Petri-Kirche
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13:00 11.03.2018
Zahlreiche verschiedene Suppen und Nachspeisen gibt es beim Suppenfest im Anschluss an den Gottesdienst in St. Petri. Quelle: Archiv (Lauber)
Burgwedel

 Zum 21. Mal lädt die Ostpreußenhilfe der Johanniter zum Suppenfest in die St.-Petri-Gemeinde ein. Im Anschluss an den Gottesdienst am Sonntag, 18. Februar, wird es ab 11.30 Uhr im benachbarten Gemeindehaus am Küstergang eine reiche Auswahl an Suppen und Nachspeisen geben. Christian Meyl, der sich seit mehr als 25 Jahren für die Hilfe in Ostpreußen engagiert, wird dabei von den dort betreuten Projekten berichten. 

Die Veranstaltung dient sowohl als Dank an die zahlreichen Spender als auch dem Werben um weitere Unterstützer. Die Kollekte des Gottesdienstes wird der Ostpreußenhilfe zugute kommen, und für die Speisen kann jeder, der möchte, auch einen Geldbetrag in die aufgestellten Spendenboxen geben – beides ist selbstverständlich freiwillig, betont Meyl.

„Sechs- bis achtmal im Jahr fahren meine Frau und ich nach Polen und versorgen dort 13 Sozialstationen“, berichtet der ehemalige Arzt. Von den Spenden kauft er Rollstühle, Rollatoren, Verbandsmaterial, Medikamente und Nahrungsergänzungmittel für die Stationen, in denen, so Meyl, „die Ärmsten der Armen“ medizinisch betreut werden. Rund 80 Familien helfen Sigrid und Christian Meyl auf diese Weise. „Mal ist es ein teures Medikament, das wir besorgen, mal ein neues Fenster, das wir bezahlen“, sagt der 73-Jährige. Sein Engagement ist sogar Papst Franziskus aufgefallen - vor zwei Jahren wurden Meyl und seine Frau zur Privataudienz gebeten.

Als neues Projekt will die Ostpreußenhilfe in Masuren Hospize für Kinder und Erwachsene aus armen Familien aufzubauen. „Dazu sind wir gerade in Gesprächen mit den Landräten und Bürgermeistern in den Orten, in denen wir bereits Sozialstationen betreiben“, erläutert Meyl. Neu ist auch das Stipendiatenprogramm, das begabte Schüler und Studenten aus bedürftigen Familien unterstützt. „Wir möchten damit dafür sorgen, dass talentierte junge Leute ihre Schullaufbahn oder ihr Studium fortsetzen, anstatt Jobs anzunehmen, weil sie ihre Familien unterstützen müssen.“

Von Gabriele Gerner

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