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Gymnasium: Noch ist nichts entscheidungsreif

Burgwedel Gymnasium: Noch ist nichts entscheidungsreif

Allen Mahnungen zur Eile von Eltern und Schülern zum Trotz. Die Planungen für die notwendige Erweiterung des Gymnasiums Großburgwedel befindet sich noch in der „Phase Null“. Das wurde in der Sitzung des Schulausschusses am Dienstagabend deutlich.

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Am Vorabend ihres Jobwechsels ins Kultusministerium wünscht die scheidende Leiterin des Gymnasiums, Gesa Johannes (rechts), im Schulausschuss auch den Vertretern des Schulträgers Stadt Burgwedel "mutige Entscheidungen". Erste Stadträtin Christiane Concilio und Bürgermeister Axel Düker (links) sind bereit dazu.

Quelle: Martin Lauber

Burgwedel. „Mutige Entscheidungen“ hatte sich am Vorabend ihres Wechsels ins Kultusministerium die scheidende Rektorin des Gymnasiums Großburgwedel, Gesa Johannes, von Stadt und Schulausschuss gewünscht – verbunden mit einem Dank für die gute Zusammenarbeit. Allein: Am Dienstagabend standen weder mutige noch andere Entscheidungen in puncto Neubau oder Sanierung des Gymnasiums auf der Tagesordnung, sondern: ein Sachstandsbericht.

 Düker: Kein Bulldozer

Was nach 14 Gremiensitzungen seit Juli 2014 für die erforderliche Erweiterung des Gymnasiums auf der Haben-Seite steht, versuchte Kämmerer Christian Möhring zu benennen. Basis für alles sei die Einigung auf die „Konsens“-Variante  II des pädagogischen Konzepts, auf deren Grundlage mit Ratsauftrag ein Neubau geplant werde (der selbst aber noch nicht beschlossen ist).

Mit rund einer Million Euro würden die Neubaukosten bei 50-jähriger Abschreibung den Stadthaushalt jährlich belasten. Diese Zahl findet sich in Möhrings Antwort auf einen Fragenkatalog der CDU/FDP-Gruppe. Seitenweise Fragen der Unabhängigen harren noch der Beantwortung. Was im Bestand sinnvoll weiter zu nutzen sein könnte, müsse geprüft werden, erklärte Bürgermeister Axel Düker. „Wir werden nicht gleich den Bulldozer bestellen.“

Die ob so vieler offener Fragen enttäuschten Eltern im Zuschauerraum sprach Adam Malik (Die Partei) direkt an: „Die Mehrheit im Rat möchte die Neubau-Variante. Aber wir müssen schon genau hingucken.“

Immerhin steht mittlerweile fest, dass sich die Sportfläche neben dem Gymnasium für einen Neubau eignet, berichtete Möhring. Aktuell suche die Stadt einen erfahrenen „Projektbegleiter“, der dabei helfen soll, das pädagogische Konzept in Raumplanung zu übersetzen: „Erst dann wird es wieder konkreter.“

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