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11:05 05.07.2018
"Die Wikinger kommen!" - und zwar im Wikingerboot, dass die Kinder im Wald aufgebaut haben. Quelle: Elena Everding
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Wedemark/Fuhrberg

Auf die Spuren der Wikinger haben sich 34 Wedemärker Kinder begeben – und zwar mitten im Fuhrberger Wald. Das Sommerferienprojekt der Kinder- und Jugendkunstschule Wedemark widmete sich drei Tage lang in diesem Jahr dem Motto „Die Wikinger kommen!“, die Schule organisierte rund um eine Jagdhütte im Fuhrberger Wald ein kreatives Angebot für die Teilnehmer.

Die Jagdhütte liegt abgelegen hinter dem Fuhrberger Wasserwerk, doch von Weitem lässt sich schon ein leuchtend rotes Tuch erkennen. Es gehört zu dem Wikingerboot, das die Kinder zusammen mit den Mitarbeitern der Kunstschule in den letzten drei Tagen aufgebaut haben, und bildet das Segel. Bunte Wappen und eine Wikingerflagge dürfen natürlich nicht fehlen.

Das Projekt für Kinder zwischen sieben und 14 Jahren gibt es seit 25 Jahren, seit 15 Jahren ist die Kunstschule dabei immer wieder an der Jagdhütte. Das Gelände stellt ihr Enercity zur Verfügung, der das Gelände und die Hütte gehört. „Wir haben jedes Jahr ein anderes Motto, dabei waren schon Inkas, Indianer oder Außerirdische“, erzählt Bernd Tschirch, Leiter der Kunstschule.

Von 10 bis 16 Uhr haben die Kinder Zeit, sich an den drei Tagen auf dem Gelände kreativ auszutoben. Mathilda hat eine Tasse getöpfert, die nun im Lehmofen gebrannt wird. „Ich hoffe, die Tasse bleibt heile“, sagt die Siebenjährige. Das Töpfern hat ihr am meisten Spaß gemacht, außerdem hat sie Wikinger-Kleidung genäht. Den Lehmofen, in dem ihre Tasse gerade steht, haben die Teilnehmer gemeinsam mit Andree Woosmann von der Kunstschule gebaut.

„Die Wikinger kommen!“ – Über 30 Kinder verbrachten drei Tage im Fuhrberger Wald. Beim Sommerferienprojekt der Kinder- und Jugendkunstschule Wedemark ließen sie ihrer Kreativität freien Lauf.

Bei Woosmann hatten einige Kinder auch die Gelegenheit, kleine Messer und Schmuck zu schmieden – wie damals die Wikinger, die zwischen dem achten und elften Jahrhundert in Nordeuropa lebten. Von ihnen stammen auch die Runen, in diesen Schriftzeichen schnitzen einige Kinder ihre Namen in einen bereitliegenden Holzstamm. Unter Anleitung von Jane Wyrwa gestalten sie zudem einen sogenannten Waldgeist. Von denen stehen einige bereits am Trinkwasser-Lehrpfad nahe der Jagdhütte, diese entstanden in den letzten Jahren im Ferienprojekt. Auch der Wikinger-Waldgeist wird ihnen dort bald Gesellschaft leisten.

Um den großen Tisch neben der Jagdhütte haben sich einige Kinder versammelt, die aus Draht, Perlen und Bändern Schmuck und Gürtel basteln. Friederike hat bereits ein Armband aus Draht erstellt, nun gestaltet die Zehnjährige eine Kette. Auch im letzten Jahr war sie bereits dabei.

Bei Anette Haller können die Kinder nicht nur Schmuck machen, sondern auch Schafe aus echter Schafwolle basteln. „Für die Wikinger waren Schafe wichtige Nutztiere“, erklärt sie. Was beim Sommerferienprojekt ebenfalls nicht fehlen darf: Wikingergeschichten und lustige Spiele. Zudem nahm Günter Schröder, Leiter des Stadtwerke-Forstamtes, die Kinder mit auf eine Waldführung.

Von Elena Everding

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