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Liederkranz feiert sein Jubiläum klangvoll

Fuhrberg Liederkranz feiert sein Jubiläum klangvoll

Vor 125 Jahren war der MGV „Liederkranz Fuhrberg“ gegründet worden. Das Jubiläum feierten die Fuhrberger am Sonntag mit einem abwechslungsreichen Programm.

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Der Liederkranz Fuhrberg trägt zu seinem Jubiläum gekonnt ein abwechslungsreiches Programm vor.

Quelle: Jürgen Zimmer

Fuhrberg. Seit Januar 2017 ist der Männergesangsverein „Liederkranz Fuhrberg“ um 13 Sänger auf jetzt 30 angewachsen. Das war keine wundersame Vermehrung, sondern der gezielte Zusammenschluss mit den Männern des Gesangsverein „Cellensia“ aus - wie könnte es bei dem Namen anders sein - Celle. Die Verschmelzung der beiden Chöre ist dem musikalischen Leiter Naum Nusbaum zu verdanken, der seit einigen Jahren auch den Celler Gesangsverein betreut. Damit war nach 125 Jahren allerdings auch eine Namensänderung verbunden, denn ihren wollten die Celler Sänger schon gern behalten. So trägt der Chor jetzt den etwas sperrigen Namen „MGV Liederkranz Fuhrberg - Cellensia Celle“. Aber was kümmert der unharmonische Name, wenn die Harmonie der Sänger sicht- und vor allem hörbar ist?

Genau das, nämlich „eine sehr schöne Klangfülle“, bestätigte Ortsbürgermeister Heiner Neddermeyer dem Chor in seiner Festansprache beim Jubiläumskonzert am Sonntagnachmittag. Die Lacher auf seiner Seite hatte Burgwedels Bürgermeister Axel Düker, als er zum Chor gewandt meinte: „ Wenn ich Sie so anschaue, singen Sie noch 25 Jahre“. Ein ehrgeiziges Ziel, immerhin liegt das Durchschnittsalter des Chors mittlerweile bei 69 Jahren, nachdem es bei der 100-Jahres-Feier noch um 20 Jahre tiefer gelegen hatte.

„Weiter so“, war der Tenor auch der weiteren Laudatoren, Pastor Rainer Henne, Jason Johnson vom Kreischorverband, dem Ehrenvor-sitzenden Wilhelm Timpe und Hermann Wöhler vom Förderverein Gemeindehaus Fuhrberg.

Gesungen wurde auch ausgiebig. Für die Phasen zwischen den erfreulich kurzen Grußworten hatte Nusbaum ein bunt gemischtes Liedprogramm einstudieren lassen - vom „Ännchen von Tharau“ bis zu „Arcobaleno“, einem italienischen Lied, das den Regenbogen besingt, und „Mala Moja", ein traditionelles Lied aus Dalmatien. Darin wird die „schöne Kleine" besungen, die trotz aller Bemühungen seitens der Verehrer standhaft bleibt. Für den schwungvollen Vortrag des Chors gab es extra Applaus. Den holte sich auch die junge Sopranistin Ricarda Woeste. Die gebürtige Berlinerin brachte mit Liedern aus Operette und Musical internationales Flair in das Programm. Für die gekonnte Klavierbegleitung sorgte Victoria Sara Svathi.

Wie das bei Jubiläen so ist, zumal bei Gesangsvereinen, brauchte niemand zu verdursten, denn für die Pause wurden zwei Grills vorbereitet, um den während des Programms angewachsenen Hunger zu befriedigen. Eine schöne Feier, bei der auch das Wetter freundlich blieb.

Von Jürgen Zimmer

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