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Nicht nur Liberale begrüßen neues Jahr mit FDP

Isernhagen Nicht nur Liberale begrüßen neues Jahr mit FDP

FDP-Landesvorsitzender Stefan Birkner war der prominenteste Gastredner beim Neujahrsempfang der FDP-Verbände von Isernhagen, Burgwedel und Langenhagen.

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Stefan Birkner kritisierte das Programm hannoversche Groko als „Sammelsurium aus politischen Forderungen mit Finanzierungsvorbehalten, statt Schwerpunkte zu setzen“.

Quelle: Martin Lauber

Isernhagen. Isernhagens Liberale meinen es gut mit Naschkatzen. Auf jedem Tisch häufen sich Schokoriegel zwischen den Kerzenständern. Manfred Möller, Initiator und Unterstützer der Sri Lanka AG des Gymnasiums, ist wie jedes Jahr zeitig aus Hannover angereist. Ein Parteibuch hat er zwar nicht, aber: „Die FDP ist die einzige Partei, die mich einlädt“, sagt der Lehrer im Ruhestand.

Auch Vertreter anderer Vereine und unterschiedlicher Parteien, darunter Bürgermeister Arpad Bogya (CDU) sowie Vorsitzende von sieben FDP-Ortsverbänden aus der Region sind der Einladung zum Neujahrsempfang gefolgt, den die Isernhagener stets für die Liberalen aus Burgwedel und Langenhagen mit ausrichten. 90 Leute harren am Mittwochabend im Saal des Hotel Hennies den Berichten aus dem Leineschloss und dem Bundestag. 

Grigorios Aggelidis teilt sich in Berlin sein 18-Quadratmeter-Übergangsabgeordnetenbüro noch mit einer Parteifreundin

Grigorios Aggelidis teilt sich in Berlin sein 18-Quadratmeter-Übergangsabgeordnetenbüro noch mit einer Parteifreundin.

Quelle: Martin Lauber

Stefan Birkner ist zum dritten Mal da, beim ersten Mal war er noch Generalsekretär. Jetzt arbeitet er sich als Chef der Landespartei und der Landtagsfraktion am rot-schwarzen Koalitionsvertrag ab. In Sachen Befreiung von den Kita-Gebühren schlägt er in die gleiche Kerbe wie Isernhagens FDP-Vorsitzende Christiane Hinze: Die Finanzierung dürfe nicht auf Kosten der Kommunen gehen. Bürokratie- und Schuldenabbau vermisst Birkner ebenso wie die „Entpolitisierung“ des VW-Aufsichtsrates, in den die Landesregierung die Chefs beider Koalitionäre entsandt hat, Stephan Weil und Bernd Althusmann. „Wer von Euch beiden ist denn nun der Experte“, habe er sie gefragt. Auch für andere Bonmots gibt es Lacher.  Dass Rotschwarz in niedersächsischen Schulen nicht Schluss macht mit Schreiben(-lernen) nach Gehör, dafür hat Birkner nur Spott übrig. „Das ist wie Rechnen nach Gefühl.“

Auch in Berlin ist die FDP nicht in Regierungsverantwortung. Der frisch gewählte Abgeordnete Grigorius Aggelidis versicherte, dass die komplette Fraktion geschlossen hinter dem Ausstieg aus dem Jamaica-Verhandlungen stehe. „Dass wir tun, was wir sagen“, sei insbesondere bei den Medien nicht angekommen, kritisierte er und kündigte eine engagierte Oppositionsarbeit an.

Christiane Hinze begrüßt die neuen Pareteimitglieder mit flüssigen Präsenten

Christiane Hinze begrüßt die neuen Pareteimitglieder mit flüssigen Präsenten.

Quelle: Martin Lauber

Wie sie darüber denkt, behielt Hinze für sich. Sie hatte Erfolgsmeldungen aus der Heimat. 17 neue Mitglieder, alle unter 45 Jahren, hat ihr FDP-Ortsverband 2017 hinzu gewonnen. Mit aktuell 61 Mitgliedern habe sich die Zahl binnen zehn Jahren mehr als verdoppelt.

Von Martin Lauber

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