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Umland Burgwedel Nachrichten Burgwedel erhält eine Fahrrad-Zählstelle
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12:34 26.02.2018
Den Radweg zwischen Thönse und Engensen will die Region 2018 neu bauen. Quelle: Archiv
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Großburgwedel/Isernhagen/Wedemark

 Die Region Hannover baut in diesem Jahr das Radwegenetz in der Region aus, investiert mit Hilfe von Bund und Land insgesamt 10 Millionen Euro in den Ausbau – und montiert auch Dauerzählstellen.

Davon gibt es in der Landeshauptstadt schon sieben Stück, jetzt erhält auch Großburgwedel eine dieser dauerhaften Zählstationen. Das elektronische Gerät misst mithilfe einer im Boden verlegten Induktionsschleife, wie viele Radfahrer jeden Tag die Stelle passieren. Die Region Hannover erhofft sich anhand der Ergenisse einen Aufschlus darüber, wie sich der Radverkehr im Umland entwickelt und somit auch, ob im Sommer sowie Winter gleichermaßen viel geradelt wird. Die Ergebnisse werden dann im Internet zu lesen sein.

Das Zählgerät sei so eingestellt, dass es die Felgen des Fahrrades identifizieren könne, sagt Klaus Abelmann, Pressesprecher der Region Hannover, und fügt hinzu: Sobald das Vorder- und Hinterrad die Messstelle überfahren würde, springe die Uhr auf der Digitalanzeige weiter. Standort der Zählstation soll nach Angaben des Regionssprechers die Landesstraße K 117 aus Thönse kommend am Ortseingang von Großburgwedel sein. In die Gunst des Gerätes ist die Stadt gekommen, weil die Region Hannover im Norden (Großburgwedel), Osten (Ilten), Süden (Devese) und Westen (Harenberg) jeweils eine Stelle einricht – und somit auch in Burgwedel.

Drei Kommunen erhalten neue und bessere Radwege

Außerdem profitieren Radfahrer im Norden von dem 10 Millionen-Segen: Zwischen Neuwarmbüchen und Thönse entlang der Kreisstraße 116 wird ein neuer Radweg gebaut. Auf bessere und bequemere Wege können sich Radler auch auf der Trasse  K 117 zwischen Thönse und Engensen freuen. Bei diesem Projekts werden im Burgwedeler Stadtgebiet außer in Engensen, wo der Ausbau bereits läuft, auch in Wettmar und Kleinburgwedel die Ortsdurchfahrten einen neuen Asphaltbelag bekommen. In keinem dieser Dörfer gibt es momentan durchgängige Radwege, die der Straßenverkehrsordnung gerecht werden. Fahrradschutzstreifen auf den sanierten Fahrbahnen sollen das ändern. Nötig wäre auch die Verbesserung der Radverbindung zwischen Thönse und Wettmar – die jedoch noch nicht auf der Agenda steht.

Ausgebaut werden soll ebenfalls die Radstrecke zwischen Isernhagen und Altwarmbüchen. Das Vorhaben soll auch in diesem Jahr realisiert werden. Im Bauprogramm der Region Hannover ist auch die Deckensanierung des Radweges in Bissendorf vorgesehen, damit das Radfahren schneller, sicherer und bequemer für die Radler wird.

Von Katerina Jarolim-Vormeier

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