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Nachrichten Würmsee: Keine Entschlammung vor 2017
Umland Burgwedel Nachrichten Würmsee: Keine Entschlammung vor 2017
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00:16 25.04.2016
Gerade in Sommermonaten gleicht der Würmsee in Kleinburgwedel eher einer Matschwüste als einem Gewässer. Quelle: Archiv
Kleinburgwedel

Umweltkoordinator Malte Schubert informierte den Ausschuss für Gebäude, Umwelt und Städtebau des Burgwedeler Rates am Donnerstagabend. Erst am  Montag war der Vertrag unterschrieben worden. Ab dem 1. Juni ist die Stadt für das Wegesystem und die Möblierung rund um den See zuständig. „Ausgenommen ist der Bereich der Gastronomie“, schilderte der Umweltkoordinator in seinem Bericht.

Geplant ist, neue Sitzgelegenheiten aufzustellen und einen kleinen Steg zu errichten. „Wegen der sparsamen Haushaltführung hat sich die Verwaltung für die abgespeckte Variante entschieden“, argumentierte Schubert. In der Vergangenheit hatte Freiraumplanerin Christine Früh ein Naherholungskonzept vorgelegt, das Wege, Stege, Turm, Informationssysteme und Spielplatz vorsah. Die Kosten für die Stadt Burgwedel sollten sich in einer Größenordnung zwischen 150 000 und 230 000 Euro bewegen. Auch wenn die Region solche „Leuchturmprojekte“ fördere, „würden die Eigenkosten der Stadt noch erheblich sein“, sagte Schubert.

Der Aushub des Schlamms lässt weiter auf sich warten. Zwar wäre die Entsorgung der Sedimente auf Feldern möglich. „Dieser müssen die Region Hannover und die Landwirtschaftskammer zustimmen“, erläuterte Schubert. Es habe erste Signale von Landwirten gegeben, aber noch sei nichts in trockenen Tüchern. Ansonsten sei eine Entsorgung wegen des hohen organischen Gehalts lediglich auf Sondermülldeponien möglich – und dementsprechend unbezahlbar.

Nötig ist die Entschlammung, weil der Würmsee in regenarmen Perioden regelmäßig austrocknet und dann einer Matschwüste ähnelt. Fische litten, auch wenn der Realverband Kleinburgwedel Wasser zupumpte, was nun der Stadt Burgwedel obliegt.

Von Katerina jarolim-vormeier

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