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Arbeitsgruppe soll Ideen für Dorftreff entwickeln

Wettmar Arbeitsgruppe soll Ideen für Dorftreff entwickeln

Stufen über Stufen: Barrierefreie Räume bietet Wetttmars Dorfgemeinschaftshaus am Meitzer Weg mitnichten. Eine Arbeitsgruppe soll Ideen für eine bessere Lösung entwickeln.

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Das Dorfgemeinschaftshaus von Wettmar ist nicht wirklich barrierefrei.

Quelle: Martin Lauber

Wettmar.  Draußen fünf breite Stufen bis zur Eingangstür, drinnen 16 weitere die enge Treppe hinauf in den Saal: Kann ein  Dorfgemeinschaftshaus noch weniger barrierefrei sein als das von Wettmar? Wohl kaum. Aus Sicht des Ortsrates der zweitgrößen Ortschaft der Stadt Burgwedel besteht dringender Handlungsbedarf. Eine Arbeitsgruppe soll Ideen entwickeln.

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In Burgwedels  zweitgrößter Ortschaft teilen sich Feuerwehr und Dorfgemeinschaftshaus ein Gebäude am Dorfplatz. Das Hauptproblem: In den Saal im Obergeschoss geht es nur über viele viele Stufen.

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Je ein Mitglied aller im Ortsrat vertretenen Parteien, Dorfvereine und Stadtverwaltung: So sollte die Arbeitsgruppe zusammen gesetzt sein, wie die CDU-Fraktion sie beantragt hatte. Mitglied Niklas Hanne erläuterte, welchen Fragen sich diese AG stellen müsse: Welcher Standort? Welche bauliche Lösung? Mit oder ohne Gastronomie? Welche Finanzierungsmöglichkeiten? Zu einer „zu großen Belastung für den Stadt-Haushalt“ dürfe das Dorfgemeinschaftshaus nicht werden, warnte Hanne, der auch der Ratsfraktion der CDU angehört. 

Bedarf an barrierefreien Räumen hatte der Ortsrat schon einmal angemeldet. Wie und warum das Thema im Rat der Stadt im Herbst 2015 „versandete“, konnte am Montagabend nicht geklärt werden. Zurück gestellt wurde es unter anderem wegen des Feuerwehrbedarfsplans, der erst jetzt auf dem Tisch liegt und der auch Aussagen trifft über den Raumbedarf der Wettmarer Ortsfeuerwehr, mit der das Dorfgemeinschaftshaus unter ein und demselben Dach residiert. 

Anders als von der CDU gewünscht, wird die Arbeitsgruppe auf Antrag von Joachim Schluckebier-Risse (SPD) ausschließlich mit Mitgliedern des Ortsrates  und der Feuerwehr starten.  Die Verwaltung bleibe zunächst außen vor, kündigte Kämmerer Christian Möhring an.

Von Martin Lauber

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