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Gefährliche Bremsmanöver mit 2,31 Promille 

Wettmar Gefährliche Bremsmanöver mit 2,31 Promille 

Es ist Nacht auf dem Hauptdamm, der winterglatt durch die Feldmark nördlich von Wettmar führt. Und der Fahrer im Auto vor einer Burgwedelerin, die so früh zur Arbeit muss, bremst immer wieder abrupt.

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Symbolbild.

Quelle: HAZ

Wettmar.  Bereits in aller Frühe befand sich am Sonntagmorgen eine Burgwedelerin auf dem Weg zur Arbeit. Mit ihrem Wagen war sie um 5.10 Uhr nördlich von Wettmar auf dem winterglatten Hauptdamm Richtung L 310 aber nicht allein unterwegs. Allerdings: Die Fahrweise des Autos vor ihr war nicht nur auffällig, sondern durch wiederholte abrupte Bremsmanöver durchaus auch gefährlich. Nur dank der guten Reaktion der Zeugin sei ein Verkehrsunfall vermieden worden, erklärte die Polizei. 

Die Autofahrerin hielt die Wache mithilfe ihrer Freisprechanlage auf dem Laufenden darüber, wo sich der mutmaßlich angetrunkene Fahrer befand. So konnte eine Streifenwagenbesatzung das Fahrzeug des 57-Jährigen stoppen – und tatsächlich schlug den Beamten deutlicher Atemalkoholgeruch entgegen. Ein vor Ort durchgeführter Test ergab 2,31 Promille. Eine Blutprobe wurde entnommen und der Führerschein kassiert. Wegen der riskanten Bremsmanöver wird nun auch wegen Gefährdung des Straßenverkehrs gegen den Mann ermittelt.  

Von Martin Lauber

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