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Burgwedel Frau stirbt nach Unfall bei Oldhorst
Umland Burgwedel Frau stirbt nach Unfall bei Oldhorst
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14:43 17.10.2018
Nach dem Frontalunfall auf der L383 nahe Oldhorst ist die Fahrerin des schwarzen Kleinwagens verstorben. Quelle: Frank Walter
Oldhorst

Tödlicher Verkehrsunfall zwischen Oldhorst und Schillerslage: Dabei ist am Mittwochmorgen auf der Landesstraße 383 eine Frau ums Leben gekommen. Rettungskräfte hatten noch versucht, die 62 Jahre alte Burgdorferin zu reanimieren – letztlich ohne Erfolg.

Eine 62 Jahre alte Kleinwagen-Fahrerin aus Burgdorf ist bei einem Unfall auf der Landesstraße 383 nahe Burgwedel-Oldhorst gestorben. Ihr Citroen war frontal mit einem Kleintransporter kollidiert.

Die Frau war gegen 7.30 Uhr in ihrem schwarzen Kleinwagen vom Typ Citroen DS3 unterwegs in Richtung Oldhorst gewesen. Etwa 700 Meter vor dem Ortseingang, direkt in Höhe des Oldhorster Friedhofs, kollidierte der Wagen frontal mit dem entgegen kommenden silberfarbenen Kleintransporter Opel Vivaro eines 42 Jahre alten Burgwedelers.

Warum dieser Wagen auf der falschen Fahrbahnseite unterwegs war, dazu gab es am Morgen zunächst noch keine gesicherten Erkenntnisse. Am Mittag teilte die Polizeidirektion Hannover dann mit, dass der Mann aus bislang unbekannter Ursache vor sich einen Unimog mit einem 33 Jahre alten Mann am Lenkrad zu spät bemerkt hatte. In der Folge sei der Burgwedeler abrupt in den Gegenverkehr gefahren. Eine Rolle könnte die zu diesem Zeitpunkt für ihn fast genau in Blickrichtung noch tief stehende Sonne gespielt haben. Eine dem Opel nachfolgende Autofahrerin (47) wich mit ihrem VW Golf halb in den Straßengraben aus, um nicht gegen den Unimog zu prallen. Sie blieb unverletzt.

Die um 7.32 Uhr alarmierten Rettungskräfte kümmerten sich sofort um die schwer verletzte Burgdorferin, versuchten sie in einem Rettungswagen zu reanimieren. Auf einer nahen Wiese landete ein Rettungshubschrauber. Da sich auf der Rücksitzbank des Kleinwagens zwei Kindersitze befanden, musste die Retter davon ausgehen, dass sich möglicherweise zum Zeitpunkt des Aufpralls auch noch Kinder im Wagen befunden hatten. Eine Absuche der näheren Umgebung bestätigte diesen Verdacht aber nicht.

Der Fahrer des Kleintransporters verletzte sich beim Aufprall an der Hand. Er kam zur Behandlung in die Medizinische Hochschule Hannover. Wie stark der Frontalaufprall gewesen sein muss, war nicht nur an den total zerstörten Frontpartien der beiden Wagen zu sehen, sondern auch am Heck des Kleintransporters: Der dort befestigte Anhänger hatte trotz der Auflaufbremse an der Deichsel das Heck des Zugfahrzeugs stark eingedrückt. Nach Schätzungen der Polizei ist an den Fahrzeugen ein Schaden von rund 10.000 Euro entstanden.

Die Feuerwehren aus Oldhorst und Großburgwedel waren im Einsatz. Sie sicherten die Unfallstelle, streuten auslaufende Betriebsstoffe ab und zerschnitten einen Zaun als Zugang zum Landeplatz des Rettungshubschraubers. Der Verkehrsunfalldienst der Polizei sicherte Spuren, um im Nachhinein die Unfallursache ermitteln zu können. Dabei setzten die Beamten auch einen 3D-Laserscanner ein, so dass sie später am PC virtuell durch die Unfallstelle „gehen“ können. Die L383 blieb bis gegen 12.30 Uhr gesperrt.

Für die weitere Aufklärung des Unfallhergangs sucht die Polizei nun Zeugen. Diese sollten sich beim Verkehrsunfalldienst Hannover, Telefon (0511) 109-1888, melden.

Von Frank Walter

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