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Burgwedel Erstes Charity-Dinner a la italiano
Umland Burgwedel Erstes Charity-Dinner a la italiano
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00:19 13.09.2018
Wettmars Kirchenjugend hat beim ersten St.-Marcus-Charity Dinner 2000 Euro erkocht. Quelle: privat
Wettmar

 Bei einem Grillabend war die Idee letztes Jahr aufgekommen, jetzt hat die Wettmarer Kirchenjugend sie in die Tat und auch in bare Münze umgesetzt. Das erste „Charity Dinner“ in der St.-Marcus-Kirchengemeinde hat sage und schreibe 2000 Euro eingespielt.

Rot-Grün-Weiß: Viel Arbeit und Hingabe ans Detail steckte die Kirchenjugend in das italienische Charity-Dinner – hier die Vorspeisenteller mit Bruschetta. Quelle: privat

„Gutes tun und dabei lecker schlemmen“: Unter diesem Slogan hatten Mitglieder und ehrenamtliche Leiter der Jugendgruppe eingeladen. 38 Reservierungen für das offerierte italienische Drei-Gänge-Menü brachten dann nicht nur das Team, sondern auch die Küche im Gemeindehaus an ihre Kapazitätsgrenzen. Diakon Philipp Lerke, Yvonne Wege und Jonas-Christian Kurtze hatten vorsichtshalber alles Probe gekocht: Vorspeise mit Bruschetta, Hähnchen mit Risotto als Hauptgang sowie eine Pana cotta zum Dessert.

Gutes tun und schlemmen – das haben 38 Dinnergäste an festlich dekorierten Tafeln getan. Quelle: privat

Offenbar haben die liebevoll angerichteten und im Gemeindesaal auf festlich dekorierten Tischen aufgetragenen Speisen wohl gemundet: 1940 Euro zahlten die Gäste, darunter Supterintendent Holger Grünjes, fürs Dinner. Der Preis war nicht vorgegeben worden. Jeder konnte geben, was er wollte oder konnte. Spontane Spenden brachten das Ergebnis auf glatte 2000 Euro. Der Wettmarer Edeka Markt, der Thönser Caterer Heiko Wöhler und Anna Reschke, die die Tischdeko beisteuerte, unterstützten das Benefizmahl mit Sachspenden.

Bestimmt ist der Erlös für 13 neue, insgesamt rund 6000 Euro teure Polstersessel mit dem schönen Namen Rebello, die in Jugendeinrichtungen sehr beliebt sind, weil ihr Bezug wasserabweisend und ihre Polsterung schwer entflammbar ist. Sie sollen die 70-er Jahre Sessel ersetzen, die aus dem alten mit ins neue Gemeindehaus umgezogen waren. Dafür wird noch manche Spendenaktion nötig sein, sagt Kurtze und findet das gar nicht schlimm. Kirche sei nicht nur Gemeinschaft, man müsse auch etwas dafür tun, so der Mitinitiator des Charity-Dinners.

Von Martin Lauber

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