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Nachrichten Agrarwende: Weil ist dialogbereit
Umland Garbsen Nachrichten Agrarwende: Weil ist dialogbereit
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19:28 12.11.2013
Von Sven Sokoll
Landwirt Henning Zedler aus Schneeren (links) wird als einer von drei neuen Meistern vom Landvolk-Vorsitzenden Heinrich Blume (Mitte) und von seinem Stellvertreter Volker Hahn geehrt. Quelle: Sven Sokoll
Garbsen

Der Regierungschef skizzierte vor 200 Landwirten aus der Region Hannover als politische Ziele der rot-grünen Koalition, die kleinen und mittleren Betriebe zu stärken. Gleichzeitig gehe es darum, die Konflikte mit dem Verbraucher-, Tier- und Umweltschutz zu minimieren. „Wir müssen die Landwirtschaft nach und nach so ausrichten, dass die Betriebe es damit wieder leichter haben.“ Dass Weil sich in den Berliner Koalitionsverhandlungen dafür einsetzen will, die Förderung des Agrardieseltreibstoffs nicht zu kürzen, stieß bei den Gastgebern auf Wohlwollen. Skeptischer reagierten sie auf Weils Einschätzung, die Neuverteilung der EU-Agrarförderung hinterlasse in Niedersachsen überwiegend Gewinner. Ängste bestehen zudem, dass beim Tierschutzplan des Landes die Interessen der Landwirtschaft zu wenig gehört werden. Als großes Problem betrachten die Bauern, dass das Flächenreservoir etwa durch den Landschaftsschutz und Ausgleichsmaßnahmen weiter beschränkt wird.

Vor allem sieht das Landvolk ein erhebliches Imageproblem seines Berufszweigs. „Wir stehen im Blickpunkt, aber werden durch die falsche Brille angeschaut“, sagte der Kreisverbandsvorsitzende Heinrich Blume - etwa bei Konflikten um Mastställe. Er rief deshalb seine Kollegen dazu auf, der Öffentlichkeit die Arbeit der Landwirtschaft mehr zu erklären - zum Beispiel bei einem Tag des offenen Hofes, den das Landvolk für den 15. Juni nächsten Jahres plant. „Überlassen Sie das nicht anderen Gruppierungen.“ Mit Henning Zedler (Schneeren), Andreas Bethmann (Hülptingsen) und Christoph Konerding (Burgdorf) legten drei Landwirte erfolgreich die Meisterprüfung ab.

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