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Umland Garbsen Nachrichten Unternehmen plant Mehrfamilienhäuser am Orionhof
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00:15 07.02.2018
Blick aus der Luftperspektive auf den Orionhof: Das Unternehmen Europaplan will an der Willehadi-Kirche drei Mehrfamilienhäuser mit begrünten Dächern realisieren. Quelle: Europaplan
Auf der Horst

 Die Entwicklung am Orionhof im Stadtteil Auf der Horst geht voran: Das Unternehmen Europaplan mit Sitz in Hannover will auf früheren Grundstücken der Willehadi-Gemeinde drei Mehrfamilienhäuser bauen. Europaplan-Architekt Masoud Saadat hat die Pläne auf der Versammlung des Stadtteilbeirates erstmals vorgestellt. Der Bauantrag wird derzeit von der Stadt Garbsen geprüft. Wird er in Kürze genehmigt, könnte Baubeginn noch im ersten Halbjahr 2018 sein, sagte Saadat auf Anfrage. 

Das Unternehmen Europaplan will auf früheren Willehadi-Grundstücken am Orionhof drei Mehrfamilienhäuser realisieren. Europaplan-Architekt Masoud Saadat hat die Pläne im Stadtteilbeirat vorgestellt.

Häuser haben Charakter von Stadtvillen

Die Wohnungen entstehen in drei unterschiedlich konzipierten Häusern auf drei Grundstücken. „Alle werden sehr modern und auf gehobenem Niveau gestaltet und den Charakter von Stadtvillen haben“, sagte der Architekt. Mit verputzten Fassaden und einer Dachbegrünung sollen sie gut in die Umgebung passen. Die Häuser verfügen über ein Wärmverbundsystem und jeweils über einen Aufzug. Alle Wohnungen sind nicht nur barrierefrei, sondern rollstuhlgerecht ausgestattet. Sie werden teils als Eigentumswohnungen verkauft, teils vermietet. „Wir planen mindestens ein Haus nur mit Mietwohnungen“, sagte Saadat. „Die Wohnungen richten sich auch an Senioren, aber nicht ausschließlich“, betonte er. Zu jeder Wohnung soll ein Parkplatz gehören. Über die Investitionssumme machte das Unternehmen wegen des laufenden Genehmigungsverfahrens keine Angaben.

Wohnungen sind rollstuhlgerecht

Auf dem knapp 900 Quadratmeter großen Grundstück am Orionhof 1 gegenüber der Willehadi-Kirche plant das Unternehmen ein viergeschossiges Haus mit acht Dreizimmerwohnungen von je rund 100 Quadratmetern. Zum Haus wird eine Tiefgarage gehören. „Das Grundstück an der Ecke Orionhof/Auf der Horst war ursprünglich und schon zur Zeit der Entstehung des Stadtteils als Erweiterungsfläche für Wohnbebauung gedacht“, sagte Günther Seeber, Baubeauftragter der Willehadi-Gemeinde. Die Gemeinde hatte die drei Grundstücke mit einer Gesamtfläche von 2752 Quadratmetern verkauft, um unter anderem den Neubau des Gemeindehauses zu realisieren. 

Zu jeder Wohnung gehört ein Parkplatz

Ein viergeschossiges Haus plant der Architekt auch auf der Südseite der Kirche. Aktuell stehen dort noch Bauzäune, an ihnen hängen noch immer bunte Solidaritätsbändchen, die an den Kirchenbrand von 2013 erinnen. Auf dem rund 1200 Quadratmeter großen Grundstück, das sich bis zum Penny-Markt erstreckt, befand sich früher das Küsterhaus und der Gemeindegarten. Hier sind zwölf Dreizimmerwohnungen jeweils mit einer Größe von rund 80 Quadratmetern geplant. Ein Parkplatz soll nebenan entstehen, als direkte Verlängerung zu den Parkplätzen der Gemeinde. 

Das Unternehmen Europaplan will am Orionhof drei Mehrfamilienhäuser realisieren, unter anderem direkt an der Willehadi-Kirche. Quelle: Jutta Grätz

Im Südwesten, auf dem mit 585 Quadratmetern kleinsten Grundstück hinter der Kirche, zwischen ehemaliger Post am Antareshof und der Ladenzeile, ist ein dreigeschossiges Mehrfamilienhaus mit sechs Wohnungen von je rund 75 Quadrametern samt Parkplätzen (weitere 98 Quadratmeter) vorgesehen. 

„Wir haben großes Interesse an dem Projekt und sind sehr froh, dass die Baupläne jetzt konkret werden“, sagte Seeber. „Die Planungen haben sich etwas hingezogen.“  Bereits Anfang 2016 hatte der Immobilienentwickler Dolphin Trust die Realisierung von 50 Seniorenwohnungen auf diesem Areal angekündigt. Wenn die Bebauung fertig sei, entstehe dort ein schönes Ensemble aus Kirchenneubau, Gemeindehaus, Kirchplatz und Wohnbauten, so Seeber. 

Das Unternehmen Europaplan will am Orionhof drei Mehrfamilienhäuser realisieren, unter anderem an der Ecke zur Straße Auf der Horst. Quelle: Jutta Grätz

„Das Projekt entspricht unseren Vorstellungen von der dortigen Entwicklung im Rahmen der Sanierung“, sagte Stadtsprecherin Christina Lange. „Es wird neue, differenzierte Wohnungsangebote im Stadtteil bieten. Die geplanten Wohnungen ermöglichen es Menschen im Rollstuhl, im Stadteil Auf der Horst zu leben und bis ins Alter dort wohnen zu bleiben.“

Von Jutta Grätz

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