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00:38 27.05.2018
Es ist Blues Time: Die Musiker, Sponsoren und Organisatoren freuen sich auf einen Sommer voller Musik. Quelle: Gerko Naumann
Garbsen-Mitte

Die Garbsener können sich auf neun Konzerte in den nächsten Wochen am Rathaus freuen. Mit einem neuen Namen geht die Reihe Blues Matinee in die nächste Runde, sie heißt nun Blues Time. „Wir haben den Namen geändert, weil in diesem Jahr auch abends Konzerte geplant sind“, sagt Organisator Detlef Kuckuck, der Mitarbeiter der Kulturabteilung bei der Stadt Garbsen ist. Damit war der Name Matinee raus, denn das bedeutet etwa: Veranstaltung, die am Vormittag beginnt. Zwei Dinge bleiben allerdings beim Alten: Der Eintritt zu allen Konzerten ist frei, und die Veranstalter haben eine bunte und hochkarätige Mischung an Künstlern engagiert.

Neun Konzerte, eine Reihe: Zur Blues Time auf dem Garbsener Rathausplatz spielen vom 10. Juni bis 8. Juli Musiker aus ganz Europa.

Den Auftakt macht am Sonntag, 10. Juni, ab 11 Uhr die Formation Salt – parallel zum Stadtfest auf dem Rathausplatz. Die Gruppe setzt sich aus der Sängerin Myra Maud und dem Musiker Lutz Krajenski zusammen. „Wir machen einen Mix aus karibischen Sachen mit Blues, Jazz und Soul“, sagt Krajenski.

Am Freitag, 15. Juni, ist dann das erste Konzert am Abend geplant. Ab 20 Uhr steht Rob Tognoni aus Australien auf der Bühne. Der 57-jährige hat sich einen Namen als Bluesgitarrist gemacht. Den Musiker, der am Sonntag, 17. Juni, ab 11 Uhr auftritt, hat Kuckuck bei einer Reise nach England persönlich kennengelernt. Es ist Marcus Bonfanti, der unter anderem bei der legendären Band Ten Years After Gitarre spielt. „Ich habe ihn in einem Pub angesprochen und er war sofort interessiert“, berichtet Kuckuck.

Organisator Detlef Kuckuck stellt den Banner für die Reihe Blues Time vor. Quelle: Gerko Naumann

Weiter geht es am Freitag, 22. Juni: Um 20 Uhr gibt es Rock und Blues mit Gitarre und Geige von der Band Dede Priest & Johnny Clark. Am Sonntag, 24. Juni, rundet die fünfköpfige Gruppe White Trash das Wochenende ab 11 Uhr ab.

Der Auftritt der ACDC-Coverband Black Rosie am Freitag, 29. Juni, steht unter Motto „Garbsen rockt“. Die fünf bühnenerfahrenen Frauen präsentieren ihre Versionen der Hits der australischen Hardrocker. „Wir sind seit 13 Jahren gemeinsam unterwegs und spielen etwa 40 Gigs pro Jahr“, sagt Sängerin Karolina Blasek.

Den Juli läutet am Sonntag, 1. Juli, ab 11 Uhr die Steve Baker Band ein. Namensgeber Steve Baker ist seit 40 Jahren Musiker und hat im Studio unter anderem für James Last und Dieter Bohlen gespielt. Vor zwei Jahren hat er beschlossen, ein Album mit Songs aufzunehmen, die er eigentlich für andere geschrieben hat. „Ich freue mich riesig darauf, die Lieder live zu präsentieren“, sagt er.

Am Sonnabend, 7. Juli, kommt die Band The Godfathers aus London nach Garbsen. „Das ist ihr einziges Konzert in Deutschland im Sommer“, sagt Hartwig Komar, dessen Agentur die Rocker betreut. Die touren bereits seit 30 Jahren durch Europa und hatten Ende der Achtzigerjahre mit „Birth, School, Work, Death“ einen weltweiten Hit.

Den Abschluss der Reihe Blues Time macht am Sonntag, 8. Juli, die Mike Sponza Band aus Italien. „Die Besucher können sich auf Blues, Soul und Rock ’n’ Roll freuen“, kündigt Kuckuck an.

Die Stadt Garbsen gibt für die Blues Time 9000 Euro aus. Von dem Geld werden unter anderem die Gagen der Bands und die Technik bezahlt. Lokale Sponsoren beteiligen sich mit weiteren 11.900 Euro am Gelingen der Veranstaltungsreihe.

Die Fotografen Andreas Warlich (von links), Ingolf Heinemann und Woldemar Weiss haben eine Ausstellung vorbereitet. Quelle: Gerko Naumann

Fotografen zeigen ihre Sicht auf die Konzerte

Blues Time in Garbsen – das ist nicht nur Musik. Passend zur Reihe stellen vier Fotografen Bilder der Künstler und Konzerte der vergangenen Jahre in der Rathaushalle aus. Jutta Grätz (Mitarbeiterin der HAZ/NP-Redaktion in Garbsen), Ingolf Heinemann, Woldemar Weiss und Andreas Warlich zeigen ab Sonntag, 10. Juni, Fotos aus ihren Archiven. Der Titel der Schau lautet: „Vier Fotografen – vier Ansichten“. Dabei wird zu Beginn noch ein Teil der Ausstellung leer sein: Dort werden laufend Bilder der Künstler ergänzt, die in diesem Jahr mitmachen. „So haben wir einen statischen und einen dynamischen Teil in der Ausstellung“, kündigt Heinemann an. Beendet wird die Schau am Freitag, 13. Juli. Interessierte können gegen eine Spende einen Katalog kaufen, in dem auf 32 Seiten ausgewählte Fotos zu sehen sind.

Von Gerko Naumann

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