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Umland Garbsen Nachrichten Debatte um zweite IGS beginnt
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19:24 18.06.2015
Von Markus Holz
Die Georg-Elser-Hauptschule und daneben die Realschule Berenbostel bieten großes Potenzial für Veränderungen. Quelle: Markus Holz
Garbsen

Die Zahlen sind ganz frisch, der Schulausschuss hat sie am Mittwochabend das erste Mal gesehen. Biregio hatte den Auftrag, die Entwicklung der Schülerzahlen und die Schulgebäude zu untersuchen, damit die Stadt eine verlässliche Grundlage für die nächsten Jahre hat. Die liegt jetzt vor.

Das größte Potenzial, etwas in der Garbsener Schullandschaft zu verändern, bieten demnach die beiden Real- und die beiden Hauptschulen. Das neue Landesschulgesetz gestattet die Gründung neuer Gesamtschulen. „Eine solche IGS – vorerst ohne Oberstufe – könnte in den heutigen Haupt- und Realschulen am Planetenring entstehen, aber auch am Schulzentrum Berenbostel“, sagte Anja Reinermann-Matako von Biregio. Beide Schulzentren verfügten über den nötigen Platz. Denkbar sei aber auch die Gründung einer Oberschule. In einer Befragung hatten Eltern allerdings wenig Interesse an dieser Schulform bekundet. In die Überlegungen für eine zweite IGS lassen sich die beiden Gymnasien nicht einbeziehen: Sie haben deutlich gemacht, am Status quo festhalten zu wollen.

Politisch bewerten will die Ergebnisse derzeit niemand, dazu sind die Zahlen zu frisch. Die Diskussionen beginnen jetzt in den Schulen, Elternschaften und politischen Fraktionen. Der Schulausschuss hat zwei Arbeitsgruppen gegründet: eine für Veränderungen in den sieben weiterführenden Schulen, eine für die elf Grundschulen.

Biregio hat in seiner Bilanz deutlich gemacht, dass einige Schulen Defizite haben in der Ganztagsbetreuung. In Krippen und Kindergärten sei der Wunsch vieler Eltern nach einer Ganztagsbetreuung erkennbar. „Das wird sich in den Schulen fortsetzen, darauf müssen wir reagieren“, sagte Schuldezernentin Iris Metge. Angesprochen sind vor allem die Real- und die Hauptschule Berenbostel, die den Ganztagsbetrieb wegen der zusätzlichen Belastung bisher abgelehnt haben.

Förderschule soll in Realschule umziehen

Die Förderschule am Hespe soll in separate Räume der Realschule Berenbostel verlegt werden. Das haben Schulleitungen und Stadt vereinbart. Die Förderschule rechnet im neuen Schuljahr mit elf bis 14 Schülern. Sinkt die Zahl unter zwölf, wird die Auflösung der Schule wahrscheinlich.

Damit die Stadt mit dem Gebäude der Förderschule planen kann, soll der Unterricht in die Realschule verlegt werden. In der Förderschule könnte damit die Krippe um eine Gruppe wachsen. Die Stadt will außerdem den Hort aus der James-Krüss-Grundschule dorthin verlegen. Die Grundschule braucht den Platz.

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