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Umland Garbsen Nachrichten Frielingen wächst ab Herbst um 70 Wohnungen
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00:15 05.06.2017
An dieser Stelle, wo Bordenauer Straße (links), Horster Straße (rechts) und Bürgermeister-Wehrmann-Straße (geradeaus) zusammentreffen, soll ein Kreisel gebaut werden. Quelle: Bernd Riedel
Frielingen

Der Bebauungsplan und der städtebauliche Vertrag mit der Niedersächsischen Landgesellschaft (NLG), die das am westlichen Ortsrand Frielingens gelegene Klüterfeld entwickelt und vermarktet, haben bereits die Gremien passiert. Der Rat der Stadt wird voraussichtlich am 19. Juni zustimmen. Dann beginnt  - fünf Jahre nach dem Beschluss zur Aufstellung des Bebauungsplans - die Umsetzung.

"Wir warten nur noch auf das Inkrafttreten des Bebauungsplans und den Vertragsabschluss mit der Stadt Garbsen", sagt Andreas Kutscher, Leiter der NLG-Geschäftsstelle Hannover. "Wir sind sicher, dass das schnell geht." Er schätzt, dass im Frühherbst die ersten Erschließungsarbeiten beginnen können.

Es geht um rund 70 Wohneinheiten. Die Zahl steht nicht genau fest, da es entlang der Bürgermeister-Wehrmann-Straße ein Areal gibt, in dem maximal zweigeschossige Häuser erlaubt sein sollen. Wie viele Wohnung am Ende dort entstehen, ist noch unklar. Das städtebauliche Konzept sieht außerdem eine eingeschossige Bebauung in Form von 32 Einfamilienhäusern, acht Doppelhäusern und neun Reihenhäusern vor.

Im Nordwesten des Klüterfelds ist eine großzügige Parkanlage geplant, mit Fuß- und Radwegen zwischen "großkronigen Laubbäumen", wie es im Bebauungsplan heißt, in unmittelbarer Nachbarschaft zu einem Regenrückhaltebecken. Am westlichen Rand wird ein 460 Quadratmeter großer Spielplatz gebaut, als Erweiterung des vorhandenen Spielplatzes. Eine Neugestaltung ist geplant.

Der verkehrstechnische Clou: Frielingen bekommt seinen ersten Kreisverkehr, und zwar an dem viel befahrenen Punkt, an dem die Bürgermeister-Wehrmann-Straße, die Bordenauer Straße und die Horster Straße aufeinandertreffen. Der Kreisel soll zugleich die problemlose Zufahrt zum Wohngebiet ermöglichen.

Vor Beginn der Erdarbeiten muss noch eine Formalie erfüllt werden: die archäologische Voruntersuchung. "Das wird wohl höchstens eine Woche dauern", sagt Kutscher, denn das Gebiet gilt nicht als besonders interessant für die Archäologie. Einige Bäume, die weichen mussten, sind bereits außerhalb der Brut- und Setzzeit gefällt worden.

Die Siedlungsbeschränkung zum Schutz gegen Fluglärm gilt für Frielingen noch nicht lange, deshalb greift eine Sonderklausel: Das Dorf darf um etwa fünf Prozent wachsen. Diese fünf Prozent sind mit dem 4,4 Hektar großen Baugebiet Klüterfeld abgedeckt.

Klüterfeld: Die Verfahrensstufen

Der Rat der Stadt hat bereits am 16. Juli 2012 die Aufstellung des Bebauungsplans Klüterfeld und die Änderung des Flächennutzungsplans beschlossen. Diese Änderung ist seit Dezember 2015 wirksam. Der Bedarf für das Baugebiet musste wegen der Siedlungsbeschränkung bis zum 31. Dezember 2015 angemeldet werden. Mit der Flächennutzungsplanänderung 2015 ist das rechtzeitig geschehen.

Im Mai 2014 wurden die Behörden und Träger öffentlicher Belange frühzeitig beteiligt. Die Öffentlichkeit wurde am 17. Oktober 2016 bei einer Bürgerversammlung in Frielingen informiert. Danach folgte die öffentliche Auslegung vom 6. Januar bis 6. Februar dieses Jahres. Dabei konnten Bedenken und Anregungen eingereicht werden, die die Verwaltung eingearbeitet oder zurückgewiesen hat. Die Planung zu dem Baugebiet stimmt mit den Zielen des Integrierten Stadtentwicklungskonzepts (Isek) überein. Die Fläche ist darüber hinaus Bestandteil der im März 2016 beschlossenen Garbsener Wohnbauoffensive.

Das Baugebiet Klüterfeld liegt zwischen Enseburgweg, Bürgermeister-Wehrmann-Straße und Bordenauer Straße. Quelle: Archiv

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