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Umland Garbsen Nachrichten Viel Lob und etwas Kritik für die Parkour-Anlage
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00:37 20.05.2018
So könnte die geplante Parkour-Anlage in Garbsen aussehen. Quelle: Planungsbüro LINNEA/DSGN Konzept
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Auf der Horst

 Der Bau einer geplanten Parkour-Sportanlage im Stadtteil Auf der Horst rückt näher. Im Ortsrat Garbsen hat die Stadt am Mittwochabend erstmals einen 3-D-Plan des Geländes vorgestellt. Der und das dazugehörige Konzept des Kletterns und Springens unter freiem Himmel überzeugten die Politiker. Sie kritisierten allerdings auch, dass in der Planung keine Laternen zur Beleuchtung des bisherigen Spielplatzes vorgesehen sind.

Die Sportart Parkour wird bei Jugendlichen in Garbsen immer beliebter. Im Stadtteil Auf der Horst soll deshalb ein entsprechender Platz zum Trainieren gestaltet werden.

So warnte etwa Andreas Bienstein von den Freien Wählern: Wenn jemand nachts mit dem Fahrrad gegen die Geräte fährt, kann er sich böse verletzen.“ Ähnlich sah das Uwe Ilsemann von der SPD. „Es passt nicht, dass es an dem Platz keine Beleuchtung geben soll.“ Ilsemann warf ebenfalls die Frage auf, wer bei Verletzungen in der Dunkelheit die Verantwortung trage.

Für Laternen ist kein Geld da

Die Spielplätze in Garbsen seien nicht grundsätzlich nachts beleuchtet, entgegnete Katharina Over, Leiterin des Fachbereichs Stadtentwicklung im Rathaus. In diesem Fall seien aber vor allem aus finanziellen Gründen keine Laternen eingeplant. Die Anlage kostet inklusive der Geräte rund 250.000 Euro – das reicht einfach nicht für Laternen. Die könnten jedoch später nachgerüstet werden. Zudem sollen die Anwohner nicht durch zusätzliches Licht und Lärm zu späten Zeiten „über Gebühr belastet werden“.

„Die Szene scharrt mit den Hufen“

Bei einem Ortstermin mit vielen Kindern und Jugendlichen aus dem Stadtteil hatten Landschaftsarchitekten ihre Ideen vorgestellt und damit große Vorfreude ausgelöst. Als Vertreter des Stadtteilbeirats Auf der Horst äußerte sich Quartiersmanager Marc Müller-de Buhr ebenfalls sehr positiv über die geplante Sportanlage. „Die Szene scharrt schon mit den Hufen. Die jungen Leute hoffen, dass sie im Frühjahr 2019 loslegen können“, sagte er. Die Entscheidung, Parkour im Freien anzubieten, sei ein schon lange gehegter Wunsch vieler Garbsener. „Diese Trendsportart fördert nicht nur die Körperbeherrschung, sondern auch das soziale Miteinander“, lobte Müller-de Buhr.

Noch einen Schritt weiter ging Wilfried Aick (SPD), der den den präventiven Vorteil des Konzeptes folgendermaßen zusammenfasste: „Wer sich beim Parkour austobt, der kann gleichzeitig keinen Blödsinn machen. Das finde ich gut.“

Von Gerko Naumann

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