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Handwerkskammer spricht 35 Gesellen frei

Garbsen/Neustadt/Wunstorf Handwerkskammer spricht 35 Gesellen frei

Die Kreishandwerkskammer Neustadt-Burgdorf hat am Sonnabend 35 Gesellen freigesprochen. Die Zukunftsperspektiven sehen gut aus für sie. Vom Meisterbrief bis zum Studium ist vieles möglich. 

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Kammerpräsident Karl-Wilhelm Steinmann überreicht den Anlagenmechanikern für Heizung, Sanitär und Klima ihre Gesellenbriefe.

Quelle: Anke Lütjens

Berenbostel.  Das Fundament haben sie selbst gelegt, nun liegt es an ihnen, etwas  daraus zu machen. Die Kreishandwerkskammer Neustadt-Burgdorf hat am Sonnabend auf dem Campus Handwerk 35 Gesellen freigesprochen. Ihnen bieten sich gute Perspektiven. Sei es als Geselle, Meister, Betriebswirt oder alles zusammen: Bei einem sogenannten Trialen Studium im Handwerksmanagement können sie es in vier Jahren vom Auszubildenden zum Betriebswirt oder zu einem Bachelorabschluss schaffen. Außerdem besteht die Möglichkeit, sich selbstständig zu machen oder einen Betrieb zu übernehmen.

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35 Gesellen aus dem Bereich der Kreishandwerkskammer Hannover-Burgdorf haben auf dem Campus Handwerk in Garbsen ihre Gesellenbriefe erhalten. Ihnen bieten sich viele berufliche Möglichkeiten.

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Zu wenige finden Weg ins Handwerk

Das zeigte Kreishandwerksmeister Thomas Hinze in seiner Ansprache auf. Er beklagte jedoch, dass es „trotz aller Bemühungen zu wenige sind, die den direkten Weg ins Handwerk finden“. Viel zu häufig werde in vermeintlich attraktiveren Berufen das Glück gesucht und Enttäuschung gefunden. „Seit Jahren fehlen in allen Bereichen Fachleute, weil es nur noch Abiturienten und Studierende gibt“, sagte Hinze. Mit einem historischen Ausflug in die Zeit der Renaissance machte Hinze die Bedeutung des Handwerks bis heute deutlich. Es habe sich stets auf veränderte Bedingungen eingestellt, aber „das Handwerk ist nicht digitalisierbar, es ist keine App“. Es punkte mit Tradition, Geschick und Menschlichkeit, ohne sich der Innovation zu verweigern.

Politische Lage bereitet Präsident Sorgen 

„Die solide und international anerkannte duale Ausbildung ist die Eintrittskarte ins sichere Berufsleben“, sagte Karl-Wilhelm Steinmann, Präsident der Handwerkskammer Hannover. Sorgen bereite ihm jedoch die politische Lage. Daher hoffe er auf eine stabile Regierung, damit die Punkte zur beruflichen Bildung im Koalitionsvertrag auch umgesetzt werden. 

Diese Gesellen aus Neustadt, Wunstorf und Garbsen wurden freigesprochen:

Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik: Janis Bay, Felix Gläser, Felix Leopold (Neustadt), Lukas Böhm, Marius Schmidt (Garbsen), Adriano  Turrisi (Wunstorf)

Bauten- und Objektbeschichter: Nico Schipp (Neustadt)

Dachdecker: Kevin Funk (Neustadt)

Elektroniker: Brian Bleihöfer, Jeremy Giha Lugo, Torben Litzau (Garbsen), Nur Halluj, Tim Müller, Tobias Nussbaum, Björn Schneider, Tatjana Stuhlemmer (Neustadt); Marius Ziadak (Wunstorf)

Bäckereifachverkäuferin: Jolene Markgraf (Garbsen)

Maler und Lackierer: Kilian Holz (Neustadt), Nico Kräft (Wunstorf), Mateusz Mankowski (Garbsen)

Maurer: Nils Pinkel (Neustadt), Daniel Wede (Garbsen)

Metallbauer: Domenik Illmer, David Luczak (Garbsen)

Tischler: Vitaly Lerke (Neustadt).     

Von Anke Lütjens

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