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Türbogen von 1794 ziert das Heimatmuseum 

Garbsen Türbogen von 1794 ziert das Heimatmuseum 

Ein Türbogen von 1794 aus einer Scheune in Osterwald ziert eine Wand im Heimatmuseum Garbsen. Die Osterwalderin Gisela Frings hat ihn gespendet.

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Hans-Dieter Stölting vom Museumsverein freut sich über den Türbogen, den Gisela Frings gespendet hat.

Quelle: Anke Lütjens

Altgarbsen.  Das Heimatmuseum Garbsen hat ein neues Schmuckstück bekommen. Ein Türbogen aus massiver Eiche von 1794 ziert nun eine in Weiß getünchte Wand im Ausstellungsraum. Die Balken stammen aus einer alten Scheune in Osterwald. Sie sind mit Schnitzereien in Form von Lilien verziert. Der oberste trägt die Inschrift „Herr Cordes Haase mit ihr Katharina Dorothea Meier“.

„Als ich den Bogen bekommen habe, waren die Reliefs total marode“, sagt Gisela Frings. Sie hat alles nochmal neu ausgearbeitet. Die Osterwalderin hat dem Museum den Türbogen, der früher auf einem Fachwerk angebracht war, überlassen. Auch ein eisernes Bügeleisen, das ihr Vater von seinem Lehrherrn bekommen hatte, sowie einige weitere Gegenstände hat sie dem Museum geschenkt.

Bekommen haben sie und ihr Mann Volker den Türbalken durch eine Wette. Als beide nach dem Studium in Neuss nach Osterwald zurückkehrten, ist ihr Mann in die Politik gegangen. Auf Drängen eines Ratsmitgliedes sollte er seinen Rauschebart abrasieren – als Gegenleistung gab es den Türbogen. Der hing bislang im heimischen Kaminzimmer, doch im kleineren Neubau von Gisela Frings ist kein Platz mehr dafür.

Von Anke Lütjens

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