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Jörg Knör parodiert Merkel, Schulz und die Queen

Garbsen Jörg Knör parodiert Merkel, Schulz und die Queen

Er ist Merkel, Schulz und die Queen: Mit seinem ganz speziellen Jahresrückblick „Das war’s mit Stars“ hat Parodist und Komiker Jörg Knör das Publikum im ausverkauften IGS-Forum zum Lachen gebracht.

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Als Queen hält Parodist Jörg Knör der Königsfamilie eine Gardinenpredigt.

Quelle: Anke Lütjens

Garbsen-Mitte.  Einen ganz speziellen Jahresrückblick und ein Feuerwerk an frecher Komik haben die Zuschauer am Freitagabend im ausverkauften Forum der IGS erlebt. Zu verdanken war das Komiker Jörg Knör, der auf Einladung des Kulturvereins Garbsen auftrat. Er sang, parodierte und karikierte in seiner Rückblick-Show, was das Jahr 2017 so hergab. Das Besondere dabei: Er verknüpfte Ereignisse mit Personen. Meisterhaft beherrscht der Imitator nicht nur deren Stimmen, sondern auch Haltung, Gestik und Mimik.

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In seinem ganz speziellen Jahresrückblick nimmt Komiker und Parodist Jörg Knör Personen und Ereignisse aus dem Jahr 2017 auf’s Korn. Das Publikum im ausverkauften IGS-Forum ist begeistert.

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Für den Abschluss des Monumentalbaus Elbphilharmonie verwandelte er sich mithilfe einer umgestülpten Chanel-Tüte mit dem Konterfei des Modezaren darauf in Lagerfeld. Mit dessen nasal-arroganter Stimme und typischen Handbewegungen erzählt Knör, dass morgens der Granufink bei ihm ans Fenster klopft. Einer Zuschauerin riet er, das Teil noch zu behalten – „vielleicht wird es ja wieder modern“. Auch Trump, Merkel, Schulz, Lindner, Erdogan und die Diesel-Affäre bekamen ihr Fett ab.

Die Air-Berlin-Pleite nahm Knör als Désiree Nick und Mario Barth (“weeste, weeste“) auf’s Korn. Für die übertriebenen Gesten der Diva holte der Komiker sich Nachhilfe bei Trash-Queen Olivia Jones. Sie brachte ihm das Einmaleins der „Schwulengrammatik“ bei. „Wenn man die Augen zumacht, denkt man, da stehen wirklich Lagerfeld oder Otto auf der Bühne“, sagte Zuschauerin Verena Unruh.

Zunehmend nahm Knör nach verhaltenem Beginn an Fahrt auf, auch wenn einige Gags nah an die Gürtellinie gingen. Das Publikum nahm es leicht und spendete immer wieder Szenenapplaus. „Er kommt live ganz anders rüber als im Fernsehen“, sagte eine Besucherin. Eine andere staunte, wie Knör sich mit wenigen Requisiten in einen anderen Menschen verwandelte.

Von Anke Lütjens

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