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00:19 02.04.2018
Eines der Motive aus dem Marienzyklus von Jens Reulecke. Quelle: Jens Reulecke
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Mariensee

 Das Kloster Mariensee eröffnet am Montag, 2. April, ein „berührendes“ Kunstjahr. Es beginnt mit der Foto- und Text-Ausstellung „berührt. Schmerz und Versöhnung“, setzt sich in der zweiten Jahreshälfte fort mit der Ausstellung „Was Frauen stark macht“ und wird ergänzt durch berührende Musik der Ensembles „Vox aeterna“ aus Hannover, Musica Alta Ripa und arabischen Gästen, der SingAkademie Niedersachsen sowie musikalisch Hochbegabter der Hochschule für Musik Hannover. Das Jahresprogramm ist im Kloster erhältlich.

Schöpfer der Ausstellung ab 2. April sind Marlies und Jens Reulecke. Marlies Reulecke ist Fachärztin für Chirurgie und Master in Internationaler Gesundheit. Sie hat in Deutschland, Großbritannien und neun Jahre lang in Niger gearbeitet und war Direktorin eines Missionskrankenhauses. Als Mitarbeiterin am Missionsärztlichen Institut Würzburg bekämpft sie Gesundheitsprobleme vor allem von Frauen im französisch sprachigen Teil Afrikas. Jens Reulecke ist Künstler und Lehrer, spezialisiert auf Performance, Installation und Fotografie.

Sie präsentieren in Mariensee eine Wanderausstellung mit Fotografien und Texten. Die Fotos stammen aus dem Marienzyklus von Jens Reulecke; die Texte hat Marlies Reulecke verfasst. Sie beschreiben Schicksale überwiegend afrikanischer Frauen. Texte und Fotos stehen für sich. Beide wollen aber die unmittelbare Nähe von Licht und Dunkelheit, Schmerz und Freude, Leben und Zerstörung wirken lassen. 

Gäste sind am Ostermontag, 2. April, um 16 Uhr zur Vernissage willkommen. Reuleckes eröffnen sie mit einer Performance auf die Fotos und Texte entlang des Kreuzganges und wollen damit auch an den Kreuzweg Jesu erinnern. Eine österliche Vesper mit Gesängen aus norddeutschen Frauenklöstern um 1500 beendet die Eröffnung gegen 18 Uhr. 

Die Ausstellung ist bis Ende August täglich von 8 bis 18 Uhr zu sehen. Der Eintritt ist frei. Mehr Informationen sind erhältlich nach einer E-Mail an info@kloster-mariensee.de oder telefonisch unter (05034) 879990.

Von Markus Holz

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