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Nachrichten Klüterfeld: Mit dem ersten Spatenstich geht’s los
Umland Garbsen Nachrichten Klüterfeld: Mit dem ersten Spatenstich geht’s los
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00:31 19.04.2018
Der symbolische erste Spatenstich: Angela Thimian-Milz (von links), Peter Hahne, Christian Grahl, Andreas Kutscher und Frank Hauke feiern den Baubeginn am Klüterfeld. Quelle: Gerko Naumann
Frielingen

Die Erschließung des Neubaugebiets Klüterfeld in Frielingen hat begonnen. Am Montagvormittag trafen sich dort die Verantwortlichen der Stadt Garbsen und des Entwicklers der Niedersächsischen Landgesellschaft (NLG) zum symbolischen ersten Spatenstich. Auf dem Gelände entstehen 70 neue Wohneinheiten, ab Ende 2019 sollen dort bis zu 200 Menschen einziehen.

2012 sagt der Rat „Ja“

Bei dem Ortstermin erinnerte Garbsens Bürgermeister Christian Grahl an die jahrelange Entwicklung, die dem ersten Spatenstich vorausgegangen war. Bereits 2012 hatte der Rat der Entwicklung des Baugebietes zugestimmt. Anschließend hat die NLG die Grundstücke nach und nach erworben. Das dauerte bis 2014, anschließend wurde ein Bauplan erstellt. 2017 war die Planung abgeschlossen, es fehlte nur noch eine archäologische Untersuchung der Fläche, die aber nichts Entscheidendes ergeben hat, so Grahl. 

Mit dem ersten Spatenstich ist der Ausbau des Wohngebietes Klüterfeld offiziell gestartet. Dort entstehen im Garbsener Stadtteil Frielingen rund 70 Wohneinheiten. 

Und so kann nun die Erschließung beginnen. Anschließend sollen auf der 4,4 Hektar großen Fläche Gebäude in verschiedenen Größen entstehen. „Es sind Reihenhäuser geplant, freistehende Häuser und Mehrfamilienhäuser“, kündigte Grahl an. Diese Entwicklung sei wichtig für Frielingen und Garbsen insgesamt, weil so junge Familien in den Stadtteil ziehen werden. „Das sichert auch den Erhalt der Infrastruktur, etwa von Ärzten, Supermärkten und der Grundschule“, sagte Grahl.

Das letzte Baugebiet in Frielingen

Das Baugebiet Klüterfeld ist definitiv das letzte, das in Frielingen entsteht. Grund dafür ist die sogenannte Siedlungsbeschränkung, sagte Andreas Kutscher, Leiter der NLG-Geschäftsstelle in Hannover. Der Ort darf wegen der Nähe zum Flughafen Hannover nur um einen bestimmten Prozentsatz wachsen – zum Schutz vor Fluglärm. Trotzdem sei Frielingen ein „gesundes Dorf“, sagte Kutscher. „Es macht Spaß, hier ein Baugebiet zu entwickeln.“   

Auf das freut sich auch Ortsbürgermeister Peter Hahne. Beim Gedanken an die neuen Nachbarn fallen ihm zuerst die Vereine in Frielingen ein. „Wir hoffen, dass wir im Klüterfeld Nachwuchs für die Schützen und den Sportverein gewinnen können“, sagte er. Lob gab es von Hahne auch für den geplanten Kreisel, um den Verkehr an der Ecke Bordenauer Straße/Bürgermeister-Wehrmann-Straße zu regeln. „Das ist eine sehr gute Lösung für den Verkehrsfluß“, sagte der Ortsbürgermeister.

Eine Eiche für den Kreisel

In die Mitte des Kreisels soll eine Eiche gepflanzt werden. Urspünglich sollten es sogar drei sein, die alle bereits auf dem Gelände in Frielingen standen. Es stellte sich jedoch heraus, dass zwei davon im Inneren bereits abgestorben waren und gefällt werden mussten, sagte Garbsens Stadtbaurat Frank Hauke. Der dritte Baum sei bei einem Sturm umgekippt.

Bis 2020 sollen die fertigen Häuser im Baugebiet Klüterfeld in Frielingen stehen. Quelle: Gerko Naumann

Potenzielle Bauherren melden sich im Rathaus

Die Vermarktung der Baugrundstücke auf dem künftigen Wohngebiet Klüterfeld in Frielingen übernimmt die Stadt Garbsen. Das hatte der Rat so entschieden. Interessenten können sich noch melden, sagt Jürgen Stoffregen, Leiter des Fachbereiches Wirtschaftsförderung und Stadtmarketing im Rathaus. Seine Mitarbeiter haben bereits rund 1000 Menschen angeschrieben, die ein Baugrundstück in Garbsen suchen. „Mehr als 500 haben sich zurückgemeldet und grundsätzliches Interesse bekundet“, berichtet Stoffregen. Das sollte weitere potenzielle Bauherrn nicht davon abhalten, sich zu melden, betont Stoffregen: „Hier gilt nicht die Maxime ‚Wer zuerst kommt, mahlt zuerst’.“ Die eigentliche Bewerbungsphase habe noch gar nicht bekommen, die Stadt verschickt derzeit zunächst Informationsmaterial.

Diese Unterlagen inklusive der Kaufpreise erhalten Interessenten bei Stefanie Naumann im Rathaus. Sie ist unter Telefon (05131) 707364 erreichbar.

Von Gerko Naumann

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