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Nachrichten "Miss Niedersachsen" landet unter den Top Acht
Umland Garbsen Nachrichten "Miss Niedersachsen" landet unter den Top Acht
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00:15 24.02.2016
"Miss Niedersachsen" Spohie Imelmann aus Stelingen ist zufrieden mit ihrer Platzierung bei der Wahl zur Miss Germany. Quelle: Volker Knopf
Rust/Stelingen.

Das hat sie sich auch verdient, denn Imelmann machte auf der Bühne eine sehr gute Figur. Die 19-Jährige aus Garbsen schaffte es nicht ganz auf Siegertreppchen, kam aber unter die Top 8 in der Finalrunde. Ein toller Erfolg. Siegerin wurde Lena Bröder, die als Miss Westdeutschland gestartet war. Insgesamt 24 Kandidatinnen waren an den Start gegangen.

Die Lehrerin Lena Bröder ist neue "Miss Germany".

Imelmann, die derzeit Internationales Informationsmanagement in Hildesheim studiert, zeigte sich nach der Kür mit dem Verlauf des Glamour-Events sehr zufrieden. „Es hat viel Spaß gemacht. Insgesamt war das einfach eine tolle Erfahrung. Es ist ein Traum so weit gekommen zu sein und es unter die Top8 acht geschafft zu haben. Klar ist man am Anfang ein bisschen enttäuscht, es nicht ganz nach oben geschafft zu haben. Aber das ich das alles hier erleben durfte, ist schon großartig“, sagte die hübsche, junge Frau mit dem gewinnenden Lächeln aus dem Garbsener Stadtteil Stelingen.

Prominent besetzte Jury

Zuvor hatte sie sich in Abendgarderobe, in Bade-Mode und bei der Interview-Runde dem Publikum und der Promi-Jury präsentiert. Unter anderem CDU-Politiker Wolfgang Bosbach, Schönheits-Chirurg Professor Werner Mang, Schauspielerin Tina Ruland, TV-Anwalt Ingo Lenßen, die frühere Miss Germany Doris Schmidts oder Musikproduzent Ralph Siegel nahmen die jungen Damen auf dem Laufsteg genauer unter die Lupe.

In einem „Beauty Camp“ auf Fuerteventura wurden die 24 jungen Frauen auf den Wettbewerb, der bereits seit 1927 veranstaltet wird, intensiv vorbereitet. Laufen, Posen, Knigge-Kurs, Shootings, Make-Up. Pressetraining oder Choreographie standen während der zehn Tage auf dem Programm.

Angeleitetet wurden die Landessiegerinnen von Benimm-Trainerin Ines Klemmer von der Miss Germany Corporation. Insgesamt waren die Mädchen fast drei Wochen zusammen. „Das war eine prima Vorbereitung, ich habe zweifellos sehr viel gelernt“, betonte die 1,73 Meter große Imelmann

Sympathiepunkte beim Interview

Wie sie der Jury und dem Saal-Publikum bei der Interview-Runde auf der Showbühne verriet, verreist sie gern in ihrer Freizeit, schauspielert, singt und geht ins Fitnesstudio. Ihr Motto laute: Träume nicht dein Leben, sondern lebe deinen Traum.

Auf die Frage von Moderator Alexander Mazza nach ihren Stärken und Schwächen nannte sie bei Ersterem ihre positive Einstellung, bei Zweiterem eventuell etwas zu ehrgeizig zu sein.

Kein "Rumgezicke"

Dem viel zitierten Zickenkrieg hinter den Kulissen eines Schönheitswettbewerbs erteilte die amtierende Miss Niedersachsen eine deutliche Absage. „Wir haben uns eigentlich alle sehr gut verstanden. Klar, wir haben natürlich unterschiedliche Charaktere. Aber insgesamt hat das wirklich sehr gut gepasst“, meinte Imelmann.

Im Vorfeld der Wahl hatten sich rund 5100 Schönheiten im Alter von 17 bis 27 Jahren bei den Landeswahlen in der gesamten Republik Hoffnung auf die Krone gemacht.

Ihre Eltern, ihr kleinen Bruder, zwei Tanten und Freunde hatten die Garbsenerin zur Miss-Germany-Wahl ins Dreiländereck von Deutschland, Frankreich und der Schweiz begleitet. Aber nachdem der erste Stress nach dem Grande Finale Samstagnacht abgefallen war, war erst einmal Party angesagt.

Gemeinsam mit ihren Kolleginnen enterte Sophie Imelmann die After-Show-Party im glamourösen Ambiente des Clubs im Europapark. Zuvor hatte unter anderem der irische Sänger und frühere Eurovision Song Contest Gewinner Johnny Logan das Publikum unterhalten. Und im Party-Trubel der Nacht und im Blitzlichtgewitter der Fotografen auf dem Dancefloor war ohnehin egal, wer es ganz nach oben auf den Thron geschafft hat.   

Von Volker Knopf

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