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Umland Garbsen Nachrichten Ein neues Zuhause für Störche in Osterwald
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12:29 26.02.2018
Fachleute haben auf der Erlebniswiese in Osterwald einen zehn Meter hohen Mast mit einem Nest für Störche aufgestellt. Quelle: Gerko Naumann
Osterwald

Störche sind in Garbsen seit Jahren willkommene Gäste. In mehreren Ortsteilen bereiten Naturfreunde jedes Jahr die Nester für die Rückkehrer aus Afrika liebevoll vor. In diesem Frühjahr kommt sogar noch ein weiterer potenzieller Nistplatz dazu. Auf der Naturerlebniswiese in Osterwald hat das Unternehmen WBS Bauservice nun im Auftrag der Stadt ein weiteres Nest aufgestellt.

Gut geschützt in zehn Metern Höhe steht auf der Naturerlebniswiese in Osterwald ein neues Storchennest. Schon in wenigen Wochen sollen die Bewohner einziehen.

 Im Gegensatz zu anderen Brutplätzen befindet sich das Nest dort auf einer öffentlich zugänglichen Fläche. Unter anderem als Schutz vor Vandalismus hat die Stadt deshalb keinen Holzmast gewählt, sondern eine massive Konstruktion aus Metall. Der ist von der Schloßerei Metall-Spektrum aus Wunstorf gebaut worden. Die Kosten dafür inklusive Aufbau betragen etwa 8500 Euro. Ein Viertel der Summe übernimmt die Region Hannover. „Das Geld stammt aus einem Fördertopf für Biodiversität, also Artenvielfalt“, erklärt Gustav Harste von der Abteilung Stadtgrün im Rathaus.

Ein neues Nest für den Storch auf der Naturerlebniswiese

Die Stadt hofft nun, dass vielleicht schon in wenigen Wochen Störche auf der Naturerlebniswiese ein neues Zuhause finden. „Eine Garantie gibt es nicht, auch wenn die Zahl der Störche kontinuierlich steigt“, sagt Harste. Um es den Vögeln so gemütlich und leicht wie möglich zu machen, haben Mitarbeiter der Servicebetriebe schon gründliche Vorarbeit geleistet. Das Nest selbst haben sie bereits mit Reisig ausgelegt und stabilisiert. Der Pfahl muss so hoch sein, „damit die Tiere das Gefühl von Sicherheit haben“, sagt der Experte der Stadt.

Im Nachbarort Meyenfeld war im vergangenen Herbst ebenfalls ein neues Nest aufgestellt worden.  Der – leider verletzte – Storch hatte eine neue Bleibe bekommen, weil seins vom Sturm „Xavier“ zerstört worden war.

Die Zahl der Störche in Garbsen steigt kontinuierlich. Quelle: Peter Steffen/dpa

Von Gerko Naumann

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