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Umland Garbsen Nachrichten Cocaine zwischen Schmalzbrot und Wein
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12:15 27.09.2017
Von Markus Holz
Im Bann: Rund 140 Gäste genießen die Blues Night auf Gut Heitlingen. Quelle: Markus Holz
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Heitlingen

Schroeter (Piano, Gesang), Breitfelder (Harp), Jan Mohr (Gitarre) und Torsten Zwingenberger (Schlagwerk) wurden von den rund 140 Gästen gefeiert für die Art, ihren Blues zu zelebrieren. Schroeter gab den Ton an, Breitfelder und Mohr verloren sich in ihren herausragenden Soli und spannenden Duetten. Das war nichts für Hörgeräteträger, vor allem nicht die hohen Tonlagen der Gitarre. Aber es war ein Fest für Bluesfreunde, weil vor allem Marc Breitfelder mit seinem facettenreichen Harpspiel alle in seinen Bann zog, auch die Partner.

Breitfelder Mundharmonikas werden nach seinen Vorgaben gebaut. Er hat eine ganz besondere Spielweise mit seiner Zug- und Druckluft entwickelt, hat eine einzigartige Zungentechnik und setzt gelegentlich das ganze Mundwerk ein, inklusive Stimmbänder und Rachen. Das ist eine Klasse mit Sonny Boy Williamson, nur dass Breitfelder nicht singt. Seine Spielart lässt die Melodien perlen und gibt die besondere Klangfarbe eines Breitfelder-Konzertes. Überraschend waren seine Duette mit Jan Mohr - manchmal gegeneinander, manchmal erstaunlich synchron, immer stimmig.

Programmmacher Günter Tegtmeyer hatte in seiner Begrüßung vom "großen Kribbeln" gesprochen. Der Heitlinger Herbst hatte wie üblich neun Monate Pause, die Erwartungen sind jedes Jahr so hoch wie die Vorfreude - beides wurde beim Auftaktkonzert nicht enttäuscht. 

Route 66, Cocaine, Sugar Mama Blues - Klassiker der Bluesmusik und eigene Titel servierte das Quartett zwischen alten Holzbalken, Schmalzbrot und Wein. Immer hochkonzentriert, aber immer mit einem Lächeln und einer angenehmen Leichtigkeit. Und das, obwohl die Musiker nicht mehr zusammen proben und nur selten in dieser Formation auftreten. Professioneller und spielfreudiger geht es kaum.

So geht es weiter:

Am Freitag, 13. Oktober, 20 Uhr, spielen "die Feisten" - das wird ein Abend für Freunde bissiger Lieder und musikalischer Kleinkunst.

Am Sonntag, 5. November, 20 Uhr, geht es kabarettistisch weiter mit Henning Schmidtke und seinem Programm "Hetzkasper – zu blöd für Burnout".

Am Freitag, 24. November, 20 Uhr, besetzen Carmen Fuggis (Sopran, Staatsoper Hannover) und Jonathan Seers (Klavier) die Bühne.

Beginn ist immer um 20 Uhr, Einlass und Abendkasse ab 19 Uhr. Die Karten kosten 14 Euro pro Person. Platzreservierungen sind nicht möglich. Den Vorverkauf übernehmen

-Kulturbüro Garbsen im Rathaus, Telefon 05131) 707650, E-Mail kultur@garbsen.de

-Bücherbörse Wulf im Shopping Plaza, Telefon (05131) 476050

-Tui-Reisecenter Berenbostel, Rote Reihe, Telefon (05131) 8884

-Meyerhoff Uhren, in Osterwald, Hauptstraße 207, Telefon (05131) 52109.

Fotostrecke Garbsen: Cocaine zwischen Schmalzbrot und Wein

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