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IGS Garbsen will humanitäre Schule werden

Garbsen IGS Garbsen will humanitäre Schule werden

Die IGS Garbsen will humanitäre Schule werden. Dazu nehmen Schüler an dem Planspiel Help des DRK teil und müssen sich in einem selbst initiierten humanitären Projekt engagieren. An zwei Tagen geht es um politische Abläufe und die Lösung von Konflikten.

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Angeregt diskutieren die Schüler in ihren Delegationsgruppen.

Quelle: Anke Lütjens

Garbsen-Mitte.  Die IGS Garbsen will humanitäre Schule werden. Um dieses Zertifikat zu erhalten, haben 26 Schüler vor allem aus dem elften Jahrgang am Planspiel Help des Jugendrotkreuz im DRK Landesverband Niedersachsen teilgenommen. Außerdem engagieren sie sich noch in einem selbst ausgesuchten humanitären Projekt.

Schüler leiten die Teams an

An zwei Tagen haben sich die IGS-Schüler im Rathaus mit dem Planspiel befasst. Darin geht es um politische Abläufe und Vorgänge, die Lösung von Konflikten und um Menschenrechte. „Die Schüler aus dem Jahrgang über uns haben uns Help vorgestellt“, sagt Lana Hagebüke. Gemeinsam mit ihrem Mitschüler Miguel Adamus hat sie sich in einem Seminar als Scouts ausbilden lassen. Beide fungieren als Spielleiter – die Teilnehmer haben sich freiwillig gemeldet.

Fiktiver Konflikt zwischen afrikanischen Ländern

In dem Planspiel wird von einem Konflikt zwischen zwei Ländern in Afrika ausgegangen. Bis auf Deutschland sind alle Namen fiktiv. Das Land Lufa, in dem Erdöl gefunden wird, möchte unabhängig werden. Aufgrund des Öls wird Lufa vom größeren Nachbarland Malea unterdrückt und ausgebeutet. Lufas Nachbarland Noni unterstützt das Land militärisch und bei der Aufnahme von Flüchtlingen. Deutschland und Bonin haben wirtschaftliche Interessen und versuchen, die Länder auf ihre Seite zu ziehen. Das Rote Kreuz verkörpert die humanitäre Hilfe, die Presse verfogt die Verhandlungen kritisch und darf den jeweiligen Verhandlungsstand veröffentlichen.

Schüler müssen verhandeln

Die Schüler teilen sich in Delegationen auf und verhandeln. Sie müssen Informationen über die Länder bekommen und Statements erarbeiten. Darin formulieren sie Forderungen und erarbeiten Lösungen für den Konflikt. Dazu müssen sie sich auch mit den anderen Delegationen austauschen. In der Abschlusskonferenz der „Vereinten Nationen“ legen die Delegationen ihre Positionen dar.  Die Vergabe der Zertifikate als humanitäre Schule ist am 15. Juni im Pavillon Hannover. Alle teilnehmenden Schüler erhalten Urkunden. Die Zertifizierung gibt es seit 2004.

  

Von Anke Lütjens

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